Im September wird ein Rehbock von einem Jagdgast abends waidwund geschossen und am nächsten Morgen verendet aufgefunden. Beim Aufbrechen wird festgestellt, dass sich in der Bauchhöhle Mageninhalt befindet und das Bauchfell grünlich verfärbt ist. Der Revierinhaber will das Stück dem Erleger verkaufen. Muss der Rehbock einer Fleischbeschau unterzogen werden?

A

Nein, es genügt großräumiges Ausschneiden der verfärbten Stellen.

B

Ja.

C

Nach Abreiben der befallenen Stellen mit Essig im Bauchraum nicht.

D

Nein.

Baden-Württemberg - Sachgebiet 5: Tierkrankheiten und Behandlung von erlegtem Wild, insbesondere Erkennungsmerkmale der wichtigsten Wild- und Hundekrankheiten, hygienisch erforderliche Maßnahmen und Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Lebensmittels Wildbret, Frage 186