Das Jagdlexikon

1541 Begriffe aus der Jagd
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Jährlingsgehörn

Das Jährlingsgehörn ist das erste Folgegehörn des Rehbocks. Es wird im 8./9. Lebensmonat geschoben. Im Gegensatz zum Erstlingsgehörn sind Rosen vorhanden. Je nach Veranlagung Spießer bis schwacher Sechser.

Rehwild
Jährlingsgehörn

Weitere Begriffe:

Jagdgebrauchshunde

Gebrauchshunde

Jagdlich ausgebildete und geführte Jagdhunde.

Jagdhunderassen
Jagdgebrauchshunde

Jagdschutz

Schutz des Wildes vor Wilderern, Futternot, Wildseuchen, vor wildernden Hunden und Katzen. Zuständig hierfür sind neben der Polizei auch Jagdausübungsberechtigte, Jagdaufseher oder Berufsjäger.

Einführung zur Wildhege
Jagdschutz

Jagdsignal "Halali"

"Halali"
Wolfgang Wittmann
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Es wird zum Ende des Streckelegens nach "Jagd vorbei" gespielt. Hierzu nehmen die Teilnehmer ihre Kopfbedeckungen in die Hand. "Wir grüßen das edele Waidwerk, wir grüßen das edele Waidwerk, wir grüßen das edele Waidwerk mit Horido!"
Jagdliches Brauchtum
"Halali"

Jagdsignal "Hase tot"

"Hase tot"
Wolfgang Wittmann
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Jagdliches Brauchtum
"Hase tot"

Jagdwilderei

Jagdwilderei ist die Verletzung fremden Jagdrechts oder Jagdausübungsrechts, indem Wild nachgestellt, gefangen, erlegt oder sich zugeignet wird. Wilderei wird als Straftat geahndet.

Einführung zum Bundesjagdgesetz
Jagdwilderei

Jagdschein

Der Jagdschein erlaubt dem Inhaber die Ausübung der Jagd. Das erfolgreiche Bestehen der Jägerprüfung ist die Grundvoraussetzung für die Ausstellung eines Jagdscheins. Der deutsche Jagdschein und die bestandene Jägerprüfung gelten im gesamten Bundesgebiet, unabhängig vom Ausstellungsland.

Einführung zum Bundesjagdgesetz
Jagdschein (IV. Abschnitt)

Jagdbezirk

Revier

Jagdbezirke (oder auch Revier) sind Flächen, auf denen die Jagd ausgeübt werden darf. Sie werden in Eigenjagdbezirke und Gemeinschaftsjagdbezirke unterteilt.

Einführung zum Bundesjagdgesetz
Jagdbezirke

Jagdliches Brauchtum

Brauchtum

Das jagdliche Brauchtum umfasst die Verhaltensweisen und Gepflogenheiten der Jäger untereinander und während der Jagdausübung. Die Grundlage bildet die Waidmannssprache als Fachsprache der Jäger. Auch die Waidgerechtigkeit liegt im Brauchtum begründet. Das Prinzip der Trophäe als Zier- und Sammlerobjekt für den Erleger ist ein weiterer Brauch. Jagdsignale wurden früher zum Informationsaustausch bei weiträumig angelegten Jagden verwendet und werden weiterhin zum Verblasen der Strecke angewendet. Der letzte Biss, eine Ehrerweisung an das erlegte Wild, ist nur eines von vielen im Brauchtum angewandten Bruchzeichen.

Jagdliches Brauchtum

Jagdsignal "Reh tot"

"Reh tot"
Wolfgang Wittmann
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Jagdliches Brauchtum
"Reh tot"

Jagddruck

Jagddruck ist die Beeinträchtigung des Wildes durch eine zu intensive Bejagung. Hierdurch wird der Lebensrhythmus des Wildes gestört und es wird heimlich. Typische Ursachen für einen erhöhten Jagddruck sind ein häufiges Pirschen, häufige Einzelansitze an Einständen und ein Übermaß an Gesellschaftsjagden. Als Gegenmaßnahme bieten sich einzelne große Gesellschaftsjagden. Bei diesen kann mit einer einmaligen Beunruhigung eine große Strecke erzielt werden. Weitere Gegenmaßnahmen sind die Intervalljagd und die Schwerpunktbejagung.

Wildverluste
Jagddruck

Jahresverlauf des Rehwildes

Geweihentwicklung und Fortpflanzung wiederholen sich jedes Jahr im gleichen Zyklus. Hierbei müssen sich nur zwei Dinge gemerkt werden.

  1. Die Setzzeit ist bei allen Schalenwildarten im äsungsreichen Mai und Juni.
  2. Die Brunft findet beim Rehwild im Juli und August statt.

Daraus können die Tragzeit, sowie die Zeiträume des Fegens und Abwerfens hergeleitet werden.

Die Tragzeit von der Brunft bis zur Setzzeit dauert etwa 9 Monate (mit 3 Monaten Eiruhe).

Das Geweih muss pünktlich zur Brunft fertig verfegt sein. Die Fegezeit geht also bis in den Juni. Nach der Brunft kann das Geweih ab Oktober wieder abgeworfen werden.

Rehwild
Jahresverlauf des Rehwildes

Jagdleitsignale

Leitsignale

Jagdleitsignale sind Hornsignale für den geregelten Ablauf der Jagd. Zu diesen gehören:

Jagdliches Brauchtum
Jagdleitsignale

Jagdausübung

Zur Jagdausübung gehören das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen oder Fangen von Wild.

ANEF für die Jagdausübung: Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen, Fangen.

Auf Nach Erl(F)angen.

Einführung zum Bundesjagdgesetz
Jagdausübung

Jagdsignal

Hornruf, Jagdleitsignal

Übermittlung von Informationen oder Anweisungen an Jagdteilnehmern mit Jagdhörnern oder Anwendung im Rahmen des Brauchtums.

Jagdliches Brauchtum
Jagdsignale

Jagdsignal "Treiber in den Kessel"

"Treiber in den Kessel"
Wolfgang Wittmann
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„Treiber rein, Treiber rein, alle Schützen halt!“
Jagdliches Brauchtum
"Treiber in den Kessel"

Jagdsignal "Flugwild tot"

"Flugwild tot"
Wolfgang Wittmann
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Jagdliches Brauchtum
"Flugwild tot"