Sekundäre Schäden
Sekundäre Schäden sind ein Teil der Zielballistik und beschreiben die Nervenlähmung, welche durch Schrotgeschosse verursacht wird und zum sofortigen Schocktod führt. Etwa 1mm unter der Haut liegt ein Nervensystem, welches durch die zahlreichen Schrotgeschosse reflexartig aktiviert wird und zur Nervenlähmung führt. Sekundäre Schäden sind abhängig von der Auftreffgeschwindigkeit und Energieabgabe der Schrote.
Schlingnatter
Die Schlingnatter ist eine Schlange mit Zickzackmusterung am Rücken und einem dreieckigen Fleck am Hinterkopf. Es besteht Verwechslungsgefahr mit der giftigen Kreuzotter.
Merkmale |
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Lebensraum |
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Besonderheit |
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Schmetterlingsblütler
Pflanzen, die als Zwischen- oder Hauptfrucht im Ackerbau verwendet werden. Neben den verschiedenen Kleearten gehören hierzu auch die Körnerleguminosen wie Erbsen und Lupinen. Einige sind gern verwendete Wildackerpflanzen. Wichtig ist vor allem das Erkennen der verschiedenen Arten.
Leguminosen werden auch als Stickstoffsammler bezeichnet, da sie den Boden mithilfe kleiner Wurzelknöllchen mit Stickstoff anreichern. An diesen finden sich kleine Bakterien, die den Stickstoff der Luft binden können und so zu Dünger werden lassen.
Schnepfenstrich
Der Schnepfenstrich ist der Balzflug der Waldschnepfe im Frühjahr. Dieser wurde vor Einführung der Jagdzeit für Waldschnepfen gern von Jägern genutzt, um die balzenden Tiere anzulocken und zu jagen.
Sattelfleck
Seitlicher, weißer Flankenfleck bei einigen Muffelwiddern. Hiervon abzugrenzen ist der Muffelfleck, ein heller Fleck oberhalb des Windfanges beim Rehwild.
Saufänger
- Schwere, breite Klinge mit beidseitigem Schliff
- Ähnlich dem Hirschfänger
- Verwendung: Abfangen von Schwarzwild
Schlagstücksicherung
Bei der Schlagstücksicherung wird das Schlagstück blockiert. Theoretisch bietet diese Bauweise aufgrund der Nähe zum Schlagbolzen eine hohe Sicherheit. Leider ist die Konstruktion kompliziert und störanfällig, sodass diese Sicherung kaum verwendet wird.
Stingel
Hals des Auerwildes
Steinwild
Kategorie | Beschreibung |
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Zuordnung | |
Bezeichnung |
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Aussehen |
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Gehörn |
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Lebensraum |
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Lebensweise |
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Silage
Silage ist ein Saftfutter für Wiederkäuer, welches durch Milchsäuregärung unter Luftabschluss haltbar gemacht wird. In der Landwirtschaft wird Silage zur Fütterung von Nutztieren wie Rindern verwendet. Jagdlich können einige Schalenwildarten im Winter mit Silage gefüttert werden.
Schwerpunktbejagung
Bejagung von Flächen, die zu Wildschäden neigen (z.B. Neuaufforstungen). Das Ziel ist eine Verminderung von Wildschäden in großen Waldrevieren. Allerdings ist für den Jagderfolg ein hoher Aufwand notwendig.
Seelenachse
Die Seelenachse ist eine gedachte Linie in Längsrichtung durch die Mitte des Laufes. Die Seelenachse kann durch die Flugbahn eines Büchsengeschosses nicht geschnitten werden. Wenn Visierlinie und Seelenachse parallel verlaufen, kommt es zu einem Tiefschuss.
Schusszeichen
Als Schusszeichen werden alle Zeichen nach dem Schuss bezeichnet, die Hinweise zum Treffen und zur Treffpunktlage geben. Neben dem Zeichnen des Wildes helfen auch Pirschzeichen am Anschuss beim Verstehen des Treffers. Das Ziel ist es für den Fall einer notwendigen Nachsuche vorbereitet zu sein.
Spitzengänger
Die Knochen der Füße/(Hände) sind bei allen Wirbeltieren ähnlich. Je nach ihrem genauen Aufbau unterscheiden wir jedoch Sohlengänger, Zehengänger und Spitzengänger. Für Spitzengänger gilt:
- Zehen in die Länge gestreckt
- Laufen nur auf der Spitze ihrer Zehen, die durch Schalen/Hufe geschützt sind
- Schnelle und ausdauernde Läufer
- Beispiele: Schalenwild (z.B. Rehwild oder Schwarzwild)
Schrankfertig machen
Um die Waffe schrankfertig zu machen, musst du folgenden Zustand herstellen:
- Entladen
- Geschlossener Verschluss
- Entspannte Schlosse
- Entstochen
- Gesichert
Stoppelbrache
Nach der Ernte von Getreide oder Raps werden die Stoppeln belassen und auf Düngung oder Pflanzenschutzmittel wird verzichtet. Hierdurch entsteht Deckung in der Feldflur und hervorkommende Ackerwildkräuter bilden wertvolle Äsung. Insbesondere für das Niederwild wie Feldhase und Rebhuhn kommt es so zu einer deutlichen Biotopverbesserung.
Salmonellose
Bakterielle Infektion des Darmes die insbesondere Welpen und alte Hunde betrifft. Die Bakterien können durch ungekochte Fleischabfälle oder Kot von Artgenossen aufgenommen werden und führen zu Durchfall und Erbrechen bis hin zu Blutvergiftungen. Eine Übertragung auf den Menschen ist möglich.
Sprossen
Enden des Geweihs
Säger
Säger sind eine Gattung aus der Familie der Entenvögel. Es wird unterschieden zwischen:
Scheinakazie
Früchte |
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Blätter |
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Standort |
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Besonderheiten |
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Bedeutung |
Sachkundenachweis
Der Nachweis der Sachkunde als Voraussetzung für eine waffenrechtliche Erlaubnis dient der Gefahrenvorbeugung. Die Sachkunde ist an eine theoretische und praktische Prüfung geknüpft. Für Jäger gilt der Nachweis mit dem Ablegen der staatlich anerkannten Jägerprüfung als erbracht.
Sachkundenachweise
- Jäger → Jägerprüfung
- Büchsenmacher → Gesellenprüfung
- Waffensachkundeprüfung
Anforderungen (§ 1 I AWaffV)
- Kenntnis von Rechtsvorschriften
- Waffentechnik und Verhalten von Geschossen
- Umgang mit Waffen und Munition
Selbstspanner
Selbstspanner sind Langwaffen, bei denen die Schlosse durch das Abkippen der Läufe gespannt werden.
Superfötation
Eigenart von Hasen, dass die Häsin bereits vor dem Setzen erneut gedeckt werden kann. Ermöglicht wird das durch eine gekammerte Gebärmutter.
Saufang
Ein Saufang ist eine Falle für die Fangjagd auf Schwarzwild, welches mit einer Kirrung in ein mit Falltür versehenes Gatter gelockt wird, um es zu fangen. Saufänge sind ohne Genehmigung der Behörden verboten. Ein Einsatz zu Zeiten der Schweinepest kann gerechtfertigt sein.
Sohlengänger
Die Knochen der Füße/(Hände) sind bei allen Wirbeltieren ähnlich. Je nach ihrem genauen Aufbau unterscheiden wir jedoch Sohlengänger, Zehengänger und Spitzengänger. Für Sohlengänger gilt:
Schloss
Verbindung der Beckenknochen beim Schalenwild. Beim Aufbrechen des Wildes muss das Schloss geöffnet werden, um den Enddarm freizulegen. Alternativ kann das Weidloch durch „Ringeln“ frei gemacht werden.
Saurer Regen
Durch Ausstoß von Giftstoffen durch die Industrie gelangen diese in die Luft und fallen mit dem Regen wieder herab. Es wird zwischen Nah- und Fernwirkung unterschieden. Bei der Nahwirkung führen die Giftstoffe zu akuten Schäden von Blättern und Nadeln. Für die Entwicklung der Fernwirkung werden die Giftstoffe zu Säuren umgesetzt und führen zum Sauren Regen. Es kommt zur Übersäuerung, beeinträchtigter Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffaufnahme. Letztlich führt der Saure Regen so zum Baumsterben.
Schwimmenten
Die Entenarten werden in Schwimm- und Tauchenten unterteilt. Schwimmenten bevorzugen Flachwasser, um gründelnd ihre Nahrung zu finden. Sie haben beim Schwimmen eine hohe Lage mit dem Stoß über Wasser. Beim Aufstehen vom Wasser sind sie sofort in der Luft. Zugehörige Entenarten:
„3S, 2K, 1L – auf den Rest pfeif ich.“
„Der Spieß mit Krickstock pfeift die schnatternden Rekruten zum Löffelgericht mit Knäckwurst und Brandwein.“
„Die Krickent schnattert auf der Wies, mit einem Stock und einem Spieß - ich pfeife drauf und habe Brand, und löffel Knäckwurst aus der Hand.“
Stand
Aufenthaltsort des Jägers bei Gesellschaftsjagden. Bei der Einweisung des Jägers in seinen Stand ist es wichtig, den Ablauf des Treibens und die Stände der anderen Jäger zu definieren. Hierzu soll folgendes festgelegt werden:
- Sicherer Schusskorridor
- Laden der Waffe erst am Stand
- Schießen erst ab Beginn der Jagd (nach Uhrzeit oder Information)
Sicherheitsbehältnisse
Sicherheitsbehältnisse dienen der Aufbewahrung von Waffen und Munition. Hierzu müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Erlaubnispflichtige Waffen → Sicherheitsbehältnis mit entsprechendem Widerstandsgrad
- Erlaubnispflichtige Munition → Stahlblechbehältnis mit Schloss
- Erlaubnisfreie Waffen oder Munition → Verschlossenes Behältnis
Für erlaubnispflichtige Waffen gelten weitere Vorgaben. Diese müssen (nach neuem Waffengesetz) mindestens in einem Sicherheitsbehältnis des Widerstandsgrad 0 oder 1 aufbewahrt werden. Die Munition darf zusammen mit den Waffen im Sicherheitsbehältnis aufbewahrt werden. Eine gemeinschaftliche Aufbewahrung von Waffen oder Munition ist zulässig, wenn die berechtigen Personen in häuslicher Gemeinschaft leben. Je nach Widerstandsgrad des Sicherheitsbehältnisses darf eine unterschiedliche Zahl an Kurzwaffen und Langwaffen aufbewahrt werden.
Widerstandsgrad 0, <200 kg | Widerstandsgrad 0, ≥200 kg | Widerstandsgrad 1 | |
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Langwaffen | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
Kurzwaffen | ≤5 | ≤10 | unbegrenzt |
Verbotene Waffen | siehe § 13 II AWaffV, Nr. 3 | siehe § 13 II AWaffV, Nr. 3 | unbegrenzt |
Mit der Gesetzesänderung von 2017 müssen Sicherheitsbehältnisse von Waffen den Widerstandsgrad 0 oder 1 nach DIN/EN 1143-1 besitzen. Sicherheitsbehältnisse, die vor dem 06.07.2017 im Umlauf waren, sind weiterhin gültig (Besitzstandswahrung).
Es gibt eine Besonderheit bei der Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Waffen in nicht dauernd bewohnten Gebäuden wie zum Beispiel Jagdhütten oder Ferienhäusern (§ 13 VI AWaffV ). Das Sicherheitsbehältnis muss hier dem Widerstandsgrad 1 entsprechen. Außerdem dürfen maximal drei Langwaffen und Munition eingelagert werden.
Steinmarder
Kategorie | Beschreibung |
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Zuordnung |
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Bezeichnung |
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Gewicht |
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Aussehen |
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Lebensraum |
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Lebensweise |
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Ernährung | |
Fortpflanzung |
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Schaftmagazin
Das Schaftmagazin ist eine zusätzliche Patronen-Aufbewahrungsmöglichkeit im Hinterschaft. Anders als der Name vermuten lässt, ist es also kein „echtes“ Magazin.
Deshalb gilt eine Waffe auch nicht als geladen, wenn sich Patronen im Schaftmagazin befinden.
Seitenblechschloss
Das Seitenschloss ist eine Schlosskonstruktion von Kipplaufwaffen, bei dem alle Bauteile auf den seitlichen Platten aufgebracht sind. Hierdurch kann das gesamte Schloss zur Reinigung leicht entnommen werden. Es wird vor allem in hochwertigen Waffen verbaut.
Stecher
Der Schnabel der Waldschnepfe wird als Stecher bezeichnet. Die Spitze kann wie eine Pinzette verwendet werden und hilft dabei Würmer durch Stochern im Waldboden aufzuspüren.
Spezielle Wildfläche
Fläche die für das Wild Einstand oder Äsung bietet. Wird zur Berechnung der tragbaren Wilddichte angewendet.
Schweißarbeit
Suche des Jägers nach angeschossenem Wild, meist mit dem Hund auf der Schweißfährte.
Streupatronen
Streupatronen sind Schrotpatronen, die eine größere Streuung der Schrotgarbe ermöglichen. Hierzu ist ein Streukreuz in den Schroten verbaut. Sie werden zur auf kurze Distanzen bei der Waldjagd oder Kaninchenjagd verwendet.
Für Streupatronen gilt: Je stärker der Choke, desto größer die Streuung. Das Streukreuz wird durch die Verengung zusammengedrückt und dehnt sich danach wieder aus. Durch das Ausdehnen werden die Schrote noch stärker gestreut.
streng geschützt
Streng geschützte Tier- und Pflanzenarten sind nach Bundesnaturschutzgesetz eine spezielle Schutzkategorie des besonderen Schutzes. Eine Kennzeichnung findet sich in der Bundesartenschutzverordnung. Sie beinhaltet neben Zugriffsverboten (alle besonders geschützten Arten) auch Störungsverbote.
Schützenbruch
Der Schützenbruch gehört zu den Streckenbrüchen und würdigt den erfolgreichen Jägers. Der Bruch ist unbefegt, halb armlang und wird an der rechten Hutseite getragen.
Die Übergabe erfolgt durch den Jagdleiter auf der Klinge des Hirschfängers/Waidblattes oder auf dem Jagdhut. Der Bruch ist mit Schweiß des Wildes benetzt und wird mit einem Händedruck und „Waidmannsheil“ übergeben.
Sikawild
Kategorie | Beschreibung |
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Zuordnung | |
Bezeichnung |
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Gewicht |
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Aussehen |
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Geweih |
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Lebensraum |
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Lebensweise |
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Ernährung | |
Fortpflanzung |
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Staatlicher Beschuss
Feuerwaffen müssen vor ihrer Verwendung amtlich beschossen werden. Die Vorgaben hierzu werden im Beschussgesetz geregelt und wird durch staatlichen Beschussämter der Länder umgesetzt. Neben Feuerwaffen gilt die Beschusspflicht auch für Einsteck- und Austauschläufe sowie für Munition. Geprüft wird die Einhaltung von Maßen, die Sicherheit, Haltbarkeit und die ordnungsgemäße Kennzeichnung der Waffen.
Schusstafel
- Schusstafeln listen in Tabellen die Eigenschaften von Munition auf, welche für das Schießen notwendig sind. Hierzu gehören unter anderem auch ballistische Daten.
- Diese ballistischen Daten werden immer aus Läufen mit einer Länge von 60 cm erhoben.
- Schusstafeln enthalten mindestens folgende Angaben:
- Kaliber
- Geschossgewicht
- Fabrikat
- Günstigste Einschussentfernung
- Geschossgeschwindigkeit (V0, V100, V200)
- Geschossenergie in Joule (E0, E100, E200)
- Hochschuss und Tiefschuss bei verschiedenen Schussentfernungen
- Ergänzende Angaben:
- Bleifrei (ja/nein)
- Stoppwirkung
- Sicherheit des Ausschusses
- Schonung des Wildbrets
Schüsseltreiben
Das Schüsseltreiben ist ein gemeinsames Essen der Jäger, Treiber und Hundeführer zum Ende einer Gesellschaftsjagd – insbesondere nach Treibjagden.
Beim Schüsseltreiben kann das Jagdgericht einberufen werden, um waidgerechtes Verhalten zu ehren und Verstöße zu bestrafen. Die Strafen sind heutzutage jedoch spielerisch und beziehen sich häufig auf die nächste Getränkerunde.
Die Waffen dürfen während des Schüsseltreibens nicht unbeaufsichtigt im Auto liegen.
Schwanzlurche
Schwanzlurche sind einer Ordnung der Amphibien. Sie haben einen langen Schwanz, gleichartige Gliedmaßen und ernähren sich vorwiegend räuberisch (z.B. von Wasserflöhen). Zu ihnen gehören Feursalamander, Teichmolch und Bergmolch.
Schweißhalsung
Halsband, welches für die Schweißarbeit mit dem Schweißriemen verbunden wird. Die Schweißhalsung ist breit, damit sie nicht würgt und hat einen Wirbel.
Schweißen
Blutendes Wild und Hund
Strukturreiche Kulturlandschaft
Vom Menschen geschaffene Landschaft, die neben der Nutzfläche auch reichlich Struktur in Form von Hecken und Wäldchen bietet. Sie ist mit der Intensivierung der Landwirtschaft zunehmend zurückgewichen. Aufgrund der hohen Artenvielfalt genießt sie einen Biotopschutz der durch Umweltprojekte gefördert wird.
Schutzgebiete
Die Ausweisung von Schutzgebieten durch den Staat ist eine wichtige Maßnahme zum Biotop- und Artenschutz. Beispiele:
Schonzeitkaliber
Schonzeitkaliber oder auch Schonzeitpatronen werden aufgrund des geringeren Knalls während der Schonzeit von Hochwild und Niederwild verwendet. Häufig werden balgschonende Vollgeschosse verwendet. In der Regel handelt es sich um Kleinkalibermunition:
- .22 Hornet
- .22 IfB
- .22 Magnum
Suchjagd
Meist Einzeljagden bei denen Wild durch brauchbare Jagdhunde gesucht und hochgemacht wird. Hierzu gehören die Feldsuche mit Vorstehhunden und das Buschieren. Auch Stöberjagden gehören zu den Suchjagden, werden jedoch häufig in größeren Gesellschaften ausgeübt.
Sachliche Verbote
Sachliche Verbote für die Jagd sind in § 19 BJagdG aufgelistet. Daneben gibt es noch die zeitlichen Verbote (Jagdzeiten und Schonzeiten), sowie die örtlichen Verbote. Einige der bekannten sachlichen Verboten sind:
- Jagd auf Schalenwild mit Schrot, Posten, Bolzen oder Pfeilen
- Schuss auf Rehwild mit einer E 100 von weniger als 1.000 Joule
- Schuss auf Schalenwild (außer Rehwild) mit einem Kaliber von 6,5 mm und einer E100 von weniger als 2.000 Joule
- Jagd mit halbautomatischen Waffen (die mit mehr als 3 Patronen geladen sind), sowie mit vollautomatischen Waffen
- Schuss auf Wild mit Pistolen oder Revolvern (außer bei Baujagd, Fallenjagd, Fangschuss)
- Erlegen von Schalenwild (außer Schwarzwild) und Federwild zur Nachtzeit
Spulwürmer
Spulwürmer gehören als Innenparasiten zu den Rundwürmern. Sie befallen Lunge und Darm von Hunden. Vorbeugend sollten Wurmkuren durchgeführt werden. Eine Übertragung auf den Menschen ist je nach Art möglich.
Standgerecht ablegen
Standgerecht ablegen heißt, dass du folgenden Zustand herstellst:
- Gesichert
- Geöffnet (Verschluss)
- Entladen (ggf. Magazin entfernt)
In der Prüfung wird die Waffe auch ohne Aufforderung immer standgerecht abgelegt.
Auch bei Gesellschaftsjagden oder auf dem Schießstand trägst du deine Waffe immer standgerecht! So sehen alle den Zustand deiner Waffe schon aus der Ferne. Erst auf dem Stand wird die Waffe jagdfertig oder standfertig gemacht.
Streuung
Die Streuung oder Breitenausdehnung von Schroten erhöht die Breite des Gefährdungsbereichs. Als Faustregel gilt: Die Breite der Schrotgarbe entspricht etwa 1/6 der Schussentfernung. Das heißt, dass eine Schrotgarbe auf 100 m eine Streuung von etwa 18 m hat.