Das Jagdlexikon

1541 Begriffe aus der Jagd
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Stoffkreislauf

Zum Stoffkreislauf gehören in der Ökologie alle Prozesse von Produzenten, Konsumenten und Destruenten. Hierbei werden Stoffe auf-, um- und abgebaut. Dies geschieht zum Beispiel durch Fotosynthese, Zellatmung und Gärung.

  1. Produzenten: Grüne Pflanzen
  2. Konsumenten
    1. Pflanzenfresser (Primärkonsumenten)
    2. Fleischfresser (Sekundärkonsumenten)
    3. Allesfresser (z.B. Schwarzwild)
  3. Reduzenten/Destruenten → Mineralisierung
    1. Bakterien
    2. Pilze
Einführung zur Ökologie
Stoffkreislauf

Weitere Begriffe:

Schirmschlag

Abholzung unter Belassung von Samenbäumen im Altersklassenwald als Endnutzung in der Forstwirtschaft.

Waldwirtschaft
Schirmschlag

Schrotladung

Bei der Ladung von Schrotpatronen wird zwischen Bleischroten und Weicheisenschroten bzw. Stahlschroten unterschieden.

Früher wurden aufgrund der hohen Masse und der damit hohen Tötungswirkung vor allem Bleischrote verwendet. Aufgrund einer Bleibelastung von Gewässern und gesundheitlicher Bedenken beim Verzehr von Blei werden heutzutage zunehmend gute Stahlschrotpatronen entwickelt.

Schrotpatronen
Schrotladung

Schrotstärke

Die Schrotstärke ist der Durchmesser der einzelnen Schrote. Abhängig von der bejagten Wildart wird die Schrotstärke ausgewählt. Eine geringere Schrotstärke führt zu einer besseren Deckung. In der Praxis werden häufig zu große Schrote gewählt – nach dem Motto „Viel hilft viel.“ Tatsächlich ist dir Schockwirkung vieler kleiner Schrote größer als die Wirkung weniger großer Schrote.

Die Frage ist: Welche Schrotstärke für welches Wild?

WildartSchrotstärke (mm)
2,53,03,5
Rebhuhn, Taube, Kaninchen
Fasan, Ente, Krähe
Gänse, Hase
Fuchs

Die Übersicht dient nur der Orientierung und bezieht sich auf Bleischrote. Faustregel: Bei der Verwendung von Stahlschroten sollte die Korngröße ein bis zwei Nummern größer sein als bei Bleischroten.

Schrotschuss und Schusszeichen
Schrotstärke

Sicherheitsbehältnisse

Sicherheitsbehältnisse dienen der Aufbewahrung von Waffen und Munition. Hierzu müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

Für erlaubnispflichtige Waffen gelten weitere Vorgaben. Diese müssen (nach neuem Waffengesetz) mindestens in einem Sicherheitsbehältnis des Widerstandsgrad 0 oder 1 aufbewahrt werden. Die Munition darf zusammen mit den Waffen im Sicherheitsbehältnis aufbewahrt werden. Eine gemeinschaftliche Aufbewahrung von Waffen oder Munition ist zulässig, wenn die berechtigen Personen in häuslicher Gemeinschaft leben. Je nach Widerstandsgrad des Sicherheitsbehältnisses darf eine unterschiedliche Zahl an Kurzwaffen und Langwaffen aufbewahrt werden.

Widerstandsgrad 0, <200 kgWiderstandsgrad 0, ≥200 kgWiderstandsgrad 1
Langwaffenunbegrenztunbegrenztunbegrenzt
Kurzwaffen≤5≤10unbegrenzt
Verbotene Waffensiehe § 13 II AWaffV, Nr. 3 siehe § 13 II AWaffV, Nr. 3 unbegrenzt

Mit der Gesetzesänderung von 2017 müssen Sicherheitsbehältnisse von Waffen den Widerstandsgrad 0 oder 1 nach DIN/EN 1143-1 besitzen. Sicherheitsbehältnisse, die vor dem 06.07.2017 im Umlauf waren, sind weiterhin gültig (Besitzstandswahrung).

Es gibt eine Besonderheit bei der Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Waffen in nicht dauernd bewohnten Gebäuden wie zum Beispiel Jagdhütten oder Ferienhäusern (§ 13 VI AWaffV ). Das Sicherheitsbehältnis muss hier dem Widerstandsgrad 1 entsprechen. Außerdem dürfen maximal drei Langwaffen und Munition eingelagert werden.

Aufbewahrung von Schusswaffen
Sicherheitsbehältnisse

Seehund

Als Anpassung an die Fortbewegung im Wasser sind beim Seehund die Gliedmaßen zu Flossen umfunktioniert. Der Seehund ist hellgrau mit dunklen Flecken. Seehunde leben gesellig in Rudeln und ernähren sich von Fischen und Krebsen. Leider sind die Bestände an Nord- und Ostsee stark gefährdet.

Robben
Seehund

Spulwürmer

Spulwürmer gehören als Innenparasiten zu den Rundwürmern. Sie befallen Lunge und Darm von Hunden. Vorbeugend sollten Wurmkuren durchgeführt werden. Eine Übertragung auf den Menschen ist möglich.

Innenparasiten
Spulwürmer

Stieleiche

Stieleiche, Sommereiche, Deutsche Eiche, Eiche
Früchte
  • Eicheln
Blätter
  • Kurzstielig, gebucht
Rinde
  • Junge Bäume → Glatt und grau
  • Ältere Bäume → Grob und gefurcht (siehe Bild)
Standort
Besonderheiten
Bedeutung
Bäume
Eiche

Sattelfleck

Sattelfleck, Schneefleck, Schabracke, Sattel

Seitlicher, weißer Flankenfleck bei einigen Muffelwiddern. Hiervon abzugrenzen ist der Muffelfleck, ein heller Fleck oberhalb des Windfanges beim Rehwild.

Muffelwild
Sattelfleck

Sachkundenachweis

Sachkundenachweis, Sachkunde
Der Nachweis der Sachkunde als Voraussetzung für eine waffenrechtliche Erlaubnis dient der Gefahrenvorbeugung. Die Sachkunde ist an eine theoretische und praktische Prüfung geknüpft. Für Jäger gilt der Nachweis mit dem Ablegen der staatlich anerkannten Jägerprüfung als erbracht.
Voraussetzungen für waffenrechtliche Erlaubnisse
Sachkunde

Schlosstritt

Laufabdruck in der Mitte des Bettes

Einführung zum Schalenwild
Schlosstritt

Strobe

Strobe, Seidenkiefer, Weymouthkiefer
Früchte
  • Zylindrische Zapfen
  • Bis zu 20 cm lang
Nadeln
  • Fünfnadelig
Standort
  • Parkbaum
  • Trockene Böden
  • Niedrige Standortansprüche
Besonderheiten
Bedeutung
Bäume
Weymouthkiefer

Seelenachse

Die Seelenachse ist eine gedachte Linie in Längsrichtung durch die Mitte des Laufes. Die Seelenachse kann durch die Flugbahn eines Büchsengeschosses nicht geschnitten werden. Wenn Visierlinie und Seelenachse parallel verlaufen, kommt es zu einem Tiefschuss.

Ballistik
Seelenachse

Sandbirke

Sandbirke, Birke, Weißbirke, Hängebirge, Gemeine Birke
Früchte
  • Fruchtkätzchen
  • Flugfähige Samen
Blätter
  • Dreieckig
  • Gesägt
Rinde
  • Jung → Braun
  • Älter → Typisch weiß-schwarz
Standort
  • Nahezu überall
  • Auch auf Moorböden
Besonderheiten
  • Sehr anspruchslos
Bedeutung
Bäume
Gemeine Birke

Sasse

Bodenvertiefung, an der ein Hase liegt oder gelegen hat.

Feldhase
Sasse/Lager

Schweißen

Blutendes Wild und Hund

Schwanzlurche

Schwanzlurche, Molchartige

Schwanzlurche sind einer Ordnung der Amphibien. Sie haben einen langen Schwanz, gleichartige Gliedmaßen und ernähren sich vorwiegend räuberisch (z.B. von Wasserflöhen). Zu ihnen gehören Feursalamander, Teichmolch und Bergmolch.

Amphibien
Schwanzlurche

Schussfestigkeit

Jagdhund, der sich beim Schuss ruhig verhält.

Jagdhundeausbildung
Schussfest

sich schieben

sich schieben, sich stecken

Schwarzwild, das sich in den Einstand begibt.

Schwarzwild
Sich schieben

Schaftlänge

Die Schaftlänge reicht vom vorderen Abzug zum Ende der Schaftkappe.

Schaft
Schaftlänge

Staatlicher Beschuss

Staatlicher Beschuss, Beschussgesetz
Feuerwaffen müssen vor ihrer Verwendung amtlich beschossen werden. Die Vorgaben hierzu werden im Beschussgesetz geregelt und wird durch staatlichen Beschussämter der Länder umgesetzt. Neben Feuerwaffen gilt die Beschusspflicht auch für Einsteck- und Austauschläufe sowie für Munition. Geprüft wird die Einhaltung von Maßen, die Sicherheit, Haltbarkeit und die ordnungsgemäße Kennzeichnung der Waffen.
Beschusszeichen

Schusswaffen im engeren Sinne

Schusswaffen im engeren Sinne, „Echte“ Schusswaffen, Eigentliche Schusswaffen

„Echte“ Schusswaffen müssen zwei Eigenschaften erfüllen:

  1. Technik: Es werden Geschosse durch einen Lauf getrieben.
  2. Zweck: Schusswaffen dienen einem der folgenden Zwecke:
    1. Angriff oder Verteidigung
    2. Signalgebung
    3. Jagd
    4. Distanzinjektion
    5. Markierung
    6. Sport oder Spiel

Schusswaffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Jagd, zur Distanzinjektion, zur Markierung, zum Sport oder zum Spiel bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden.

Waffen nach Waffengesetz
Eigentliche Schusswaffen

Stecher

Der Schnabel der Waldschnepfe wird als Stecher bezeichnet. Die Spitze kann wie eine Pinzette verwendet werden und hilft dabei Würmer durch Stochern im Waldboden aufzuspüren.

Schar

Bei Federwild sind eine Schar mehrere Flüge von Federwild. Bei Rebhühnern ist eine Schar ein Zusammenschluss mehrerer Ketten im Winter.

Rebhuhn
Schar

Stingel

Hals des Auerwildes

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen sind eine traditionelle Form des Obstbaus mit hochstämmigen Obstbäumen. Durch die lockere Anordnung der Bäume können sie auch als Grünland zur Heugewinnung oder als Viehweide genutzt werden. Es sind ökologisch sehr wertvolle Lebensräume für seltene Tierarten.

Grünland
Streuobstwiesen

Spinne

Die Spinne ist das Gesäuge bei weiblichem Rehwild und allen Hirschartigen.

Rehwild
Spinne

Satz

Alle gleichzeitig gesetzten Jungen bei Hase und Kaninchen

Feldhase
Satz

Sichern

Anspannen der Sinne von Wild

Pirsch
Sichern

Schweißhundegespann

Schweißhundegespann, Nachsuchengespann

Ein Nachsuchengespann besteht aus Hundeführer und Hund. Der Hundeführer benötigt einen gültigen Jagdschein und der Hund muss für erschwerte Nachsuchen brauchbar sein.

Nachsuche
Nachsuchengespann

Stöberjagd

Stöberjagden sind Bewegungsjagden bei denen das Wild vor allem durch Jagdhunde hochgemacht wird. Hierzu werden kurzläufige, spurlaute Hunderassen verwendet, um das Wild nicht in Panik zu versetzten.

Suchjagd
Stöberjagd

Schränkung

Die Schränkung ist ein Schaftmaß, das die seitliche Abweichung des Schaftes von der Längsachse (Verlängerung der Visierlinie) beschreibt. Ein Rechtshänder benötigt eine Schränkung nach rechts, ein Linkshänder nach links.

Schaft
Schränkung

Schaftkappe

Die Schaftkappe schließt den Kolben nach hinten ab und hat folgende Funktionen:

  1. Minderung des Rückstoßes
  2. Verbesserung des Anschlags
  3. Verlängerung des Schafts
Schaft
Schaftkappe

Schmalspießer

Der Schmalspießer ist ein männliches Stück Rotwild im 2. Lebensjahr. Im 2. Lebensjahr wird das erste Geweih geschoben. Es ist also vom 1. Kopf.

Schwarzer Milan

Schwarzer Milan, Schwarzmilan
Milane
Schwarzer Milan

Schütte

Schütte, Fasanenschütte, Rebhuhnschütte

Futterstelle für Fasanen und Rebhühner. Wichtig ist das bei der Wahl des Orts eine gute Rundumsicht bedacht wird, damit sich die Feldhühner vor Raubwild frühzeitig in Sicherheit bringen können. Für Fasanen sollten Schütten eher in guter Deckung und für Rebhühner lieber im freien Feld angelegt werden.

Fütterung
Schütte

Suchjagd

Meist Einzeljagden bei denen Wild durch brauchbare Jagdhunde gesucht und hochgemacht wird. Hierzu gehören die Feldsuche mit Vorstehhunden und das Buschieren. Auch Stöberjagden gehören zu den Suchjagden, werden jedoch häufig in größeren Gesellschaften ausgeübt.
Suchjagd

Saumschlag

Abholzung im Kahlschlag in schmalen Streifen im Altersklassenwald als Nutzungsform in der Forstwirtschaft.

Waldwirtschaft
Saumschlag

Seidenkiefer

Seidenkiefer, Strobe, Weymouthkiefer
Früchte
  • Zylindrische Zapfen
  • Bis zu 20 cm lang
Nadeln
  • Fünfnadelig
Standort
  • Parkbaum
  • Trockene Böden
  • Niedrige Standortansprüche
Besonderheiten
Bedeutung
Bäume
Weymouthkiefer

Schlagstücksicherung

Bei der Schlagstücksicherung wird das Schlagstück blockiert. Theoretisch bietet diese Bauweise aufgrund der Nähe zum Schlagbolzen eine hohe Sicherheit. Leider ist die Konstruktion kompliziert und störanfällig, sodass diese Sicherung kaum verwendet wird.

Sicherungen
Schlagstücksicherung

Sekundäre Schäden

Sekundäre Schäden sind ein Teil der Zielballistik und beschreiben die Nervenlähmung, welche durch Schrotgeschosse verursacht wird und zum sofortigen Schocktod führt. Etwa 1mm unter der Haut liegt ein Nervensystem, welches durch die zahlreichen Schrotgeschosse reflexartig aktiviert wird und zur Nervenlähmung führt. Sekundäre Schäden sind abhängig von der Auftreffgeschwindigkeit und Energieabgabe der Schrote.

Ballistik
Sekundäre Schäden

Schweißhalsung

Halsband, welches für die Schweißarbeit mit dem Schweißriemen verbunden wird. Die Schweißhalsung ist breit, damit sie nicht würgt und hat einen Wirbel.

Nachsuche
Schweißhalsung

Sichtlaut

Jagdhund gibt Laut bei Anblick von verfolgtem Wild. Jagdlich sind vor allem spurlaute Hunde gewünscht.

Nachsuche
Sichtlaut

Sumpfohreule

Eulen
Sumpfohreule

Standhauer

Standhauer, Waidbesteck

Das Waidbesteck sind Waidmesser und Waidblatt zusammen in einer Ledertasche.

Kalte oder blanke Waffen
Waidbesteck

Schattenbaumarten

Schattenbaumarten sind Baumarten, die wenig Licht benötigen. Hierzu gehören zum Beispiel:

TaBu ist die Eibe! Tanne, Buche, Eibe.

Bäume
Schattenbaumarten

Schusswaffen gleichgestellte Gegenstände

Schusswaffen gleichgestellte Gegenstände, Gleichgestellte Gegenstände
Tragbare Gegenstände zum Abschießen von Munition oder von festen Körpern (z. B. Armbrüste).
Waffen nach Waffengesetz
Schusswaffen gleichgestellte Gegenstände

Schnalle

Schnalle, Nuss

Äußeres Geschlechtsteil bei weiblichem Raubwild und Hund.

Stinkmarder

Unterteilung der Marderfamilie. Zu den Stinkmardern gehören: Iltis, Großes Wiesel (Hermelin), Europäischer Nerz und Amerikanischer Nerz (Mink). Abzugrenzen hiervon sind die Echten Marder: Steinmarder, Baummarder, Dachs und Fischotter.

Steinmarder
Stinkmarder

Stangensicherung

Bei der Stangensicherung wird die Abzugsstange gesichert. Es ist eine eher unsichere Sicherung.

Sicherungen
Stangensicherung

Schrecken

Laut bei Beunruhigung bei Paarhufern

Einführung zum Schalenwild
Schrecken

Schöpfen

Trinken bei Wild und Hund

Einführung zum Haarwild
Schöpfen

Stroh'sches Zeichen

Das Stroh'sche Zeichen ist eine knotige Verdickung aus Knorpel an der Elle des Junghasen, welche bis zum 7. Monat vorhanden ist. Sie ist am Vorderlauf, oberhalb der Fußwurzel, zu tasten.

Feldhase
Stroh'sches Zeichen

Schusswaffen

Gegenstände bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden mit einer Zweckbindung z. B. an die Jagd oder die Verteidigung. Zu den Schusswaffen gehören die Feuerwaffen bei denen Verbrennung mit heißen Gasen die Treibkraft liefert. Eine Schusswaffe verliert ihre Eigenschaft mit dem unbrauchbar machen aller wesentlichen Teile.
Waffen nach Waffengesetz
Schusswaffen

Schneebruch

Als Schneebruch bezeichnet man Baumschäden wie das Abbrechen von Ästen, die durch hohe Schneelasten verursacht werden.

Waldschäden
Schneebruch

Schalen

Hufe des Schalenwildes

Einführung zum Schalenwild
Schalen

Schwarzwildübungsgatter

In Schwarzwildübungsgatter wird Schwarzwild gehalten, um Jagdhunden in kontrollierten Bedingungen den Umgang mit Sauen beizubringen.

Nachsuche
Schwarzwildübungsgatter

Schwedenklee

Schwedenklee, Bastardklee, Gebirgsklee
Ackerbau
Schwedenklee

Schutzkategorien

Schutzkategorien, Schutzkategorien des Naturschutzes

Alle Tier- und Pflanzenarten, die nicht dem Jagd- oder Fischereirecht unterliegen, sind durch das Naturschutzrecht geschützt. Es wird zwischen allgemeinem, besonderem und strengem Schutz unterschieden. Der allgemeine Schutz betrifft nicht weiter erwähnte Arten wie Erdmaus oder Waschbären. Arten, die dem besonderen Schutz (z. B. Maulwurf und Eichhörnchen) unterliegen, sind in der Bundesartenschutzverordnung aufgelistet und solche mit strengem Schutz in der Verordnung besonders markiert (z. B. Wölfe und Biber).

Einführung zum Naturschutz
Schutzkategorien