Warum wird der Luchs in der Wildbiologie als „Kulturflüchter“ bezeichnet?
Weil er ausschließlich in Gebirgsregionen oberhalb der Baumgrenze überleben kann und menschliche Siedlungen meidet.
Weil er aufgrund seiner extremen Lichtempfindlichkeit nur in dichten, dunklen Wäldern ohne künstliche Lichtquellen jagen kann.
Weil er sehr große, störungsarme Waldgebiete benötigt und sich kaum an die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft anpassen kann.
Weil seine Hauptbeutetiere ausschließlich in unberührten Urwäldern vorkommen und er in Kulturlandschaften verhungern würde.