Der Luchs ist nach Wolf und Braunbär das drittgrößte Landraubtier Europas und gehört zu den Kleinkatzen. Charakteristisch sind die kurze Stummelrute, die schwarzen Pinselohren und der ausgeprägte Backenbart. In Deutschland wurde er Mitte des 19. Jahrhunderts ausgerottet und lebt heute nach Wiederansiedlungsprojekten in einzelnen Mittelgebirgen wie Harz und Bayerischer Wald. Als ausgesprochener Kulturflüchter benötigt er große, ruhige Waldgebiete und reißt etwa ein Reh pro Woche.
- Gelbbraun
- Schwarzbraune Flecken
- Besonderheiten
- Stummelrute
- Pinselohren
- Backenbart
Zusätzlich zu den Körperteilen des Raubwildes gelten für den Luchs besondere Begriffe.
- Siehe: Raubtiergebiss
- Ernährungstyp: Fleischfresser
- Tötung durch gezielten Kehlbiss
- Schalenwild (benötigt ca. 1 Reh pro Woche)
- Kehrt häufig zu großen Rissen zurück
- Kleinsäuger
- Ungern
/selten auch Fallwild
- Biotoptyp
- Ausgedehnte, ruhige Waldgebiete
- Große Streifgebiete (Spitze der Nahrungskette)
- 5.000 bis 40.000ha
- Deutschland: Weniger als 100 Luchse
- Bayerischer Wald
- Verbreitungskarte
- Einzelgänger
- Territorial
- Zeitraum: Februar - April
- Brunftlaut: Bellen und Keckern
- Tragzeit: 10 Wochen
- Setzzeit: April - Juni
- 2 – 4 Junge pro Luchsin
- Größere Schrittweite als Fuchs und Wildkatze
- Keine Krallenabdrücke (wie bei der Wildkatze)