Einführung zum Schalenwild

Paarzeher, Paarhufer, Paarzehige Huftiere
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Zum gehören alle dem unterliegenden , da ihre Hufe in der als „“ bezeichnet werden. Alles – außer – gehört zum . Bis auf das sind alle Schalenwildarten .

Die haben ein und einen speziellen . Man unterscheidet zwischen () und (). Bei den bildet nur das männliche jährlich Stirnwaffen aus und wirft sie wieder ab. Bei den entwickeln meist beide Geschlechter ein . Dieses wächst ein Leben lang weiter. Je nach Art der wird bei den Wiederkäuern zwischen , und unterschieden.

Die unterteilen sich zoologisch weiter in und . Wusstest du, dass ein näher mit dem verwandt ist, als mit ?

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TrughirscheEchte Hirsche

Arten

Knochen
  • Überrest des 2./5. Mittelhandknochen ist nur unten erhalten.

Merkhilfe = - Also nur unten Knochen.
  • Überrest des 2./5. Mittelhandknochen ist oben und unten erhalten.

Merkhilfe = Hochwild - Also oben und unten Knochen.

  • Erstlingsgeweih im 1. Lebensjahr
  • Einfaches → Revierkämpfe (territorial)

  • Erstlingsgeweih im 2. Lebensjahr
  • Verzweigtes → Brunftkämpfe

Tränengrube
  • Nicht vorhanden
  • Vorhanden

sind pflanzenfressende , die eine besondere Strategie zur Verdauung schwer zersetzbarer Nahrung entwickelt haben.

MerkeAlle Schalenwildarten (außer sind .

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Das Gebiss der ist perfekt darauf ausgerichtet, pflanzliche Nahrung aufzunehmen und zu verwerten. Dazu hat es 2 Funktionen:

  1. Pflanzen (bzw. abreißen):
  2. Wiederkäuen: und mit großen Kauflächen
    • Besonderheit: haben keinen ersten Prämolaren (P1). Wir zählen daher ab P2.

Merke haben keinen ersten Prämolaren (P1). Gezählt wird daher ab P2.

MerkhilfeDie verhornte ,
einfach keine Zähne hatte,
3 P, 3 M im oberen Kiefer,
schaun wir ne Etage tiefer.
Vorn 3 I und noch 1 Ceh,
3 P, 3 M wie oben eh.

  • Keine : Entwickeln sich erst mit dem Dauergebiss.
  • Der hinterste (P4) unterscheidet sich:
    • Milchgebiss: P4 ist dreiteilig.
    • Dauergebiss: P4 wird durch einen zweiteiligen Prämolaren ersetzt

MerkeDer hinterste (p4) ist im Milchgebiss dreiteilig und wird im Dauergebiss auf zweiteilig gewechselt.

AchtungIn der mündlichen Prüfung wird manchmal nach dem dritten Prämolaren gefragt. Hiermit ist meist der p4 gemeint, der im Milchgebiss dreiteilig ist.

  • Anhand von Zustand und Abnutzung der Backenzähne (Abschliff)
  • Auch die Dentinfarbe kann herangezogen werden.
  • Altersbestimmung bei Jungwild zum Teil sehr genau möglich
MerkeJe flacher die , desto älter das .

Geweihträger

  1. hat 32 Zähne
    1. Ausnahme: Rot und Sika mit 34 Zähne
  2. Zahnentwicklung (Monate): (14), (+6 = 20), Dam (+6 = 26), Sika (+2 = 28), Rot (+2 = 30)
Merkhilfe Eilen, Damhirsche Schlendern, trödelt. - (14), (20), Dam (26), Sika (28), Rot (30).

Zahnformel (Dauergebiss)Abschluss der Zahnentwicklung (Monate)
14
20
26
28
30

Hornträger

  1. hat 32 Zähne
  2. Zahnentwicklung bei den 44 Monate

Zahnformel (Dauergebiss)Abschluss der Zahnentwicklung (Monate)
44
44
44

Schwarzwild

  1. mit "allen" 44 Zähnen
  2. Mit 2 Jahren (24 Monaten) "erwachsen" zur

Zahnformel (Dauergebiss)Abschluss der Zahnentwicklung (Monate)
24

Säugetiere können pflanzliche Nahrung nur mit Hilfe von speziellen als Enzymlieferanten (Verdauungssäfte) verdauen.

MerkhilfeDer ist sehr sensibel. Deshalb müssen wir ihn PeNiBeL füttern. PeNiBeL: , Netzmagen, Blättermagen, Labmagen.

  1. : Transport der Nahrung aus dem Mundraum zum Magen
  2. : Nahrungsreservoir und Aufspaltung der Nahrung durch bakterielle Enzyme
  3. Netzmagen: Sortieren und Mischen
  4. Blättermagen: Entzug von Nährstoffen und Wasser
  5. Labmagen: Ansäuerung
  6. Dünndarm: Nährstoffresorption
  7. Dickdarm: Wasserresorption → Andickung des Stuhls

MerkeBei richtiger Ernährung produzieren das benötigte Eiweiß mit Hilfe von selbst.

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👉🏼Selektierer🤲🏼Mischäser ()🌱Gras- /Raufutterfresser
🍴
  • 🔋 Leicht verdauliche und energiereiche Nahrung
  • Faserarm
  • (z.B. Kräuter, Blüten, zarte Blätter und Triebe, Früchte)
  • Eiweißreich
  • Flächiges
  • ☀️ Sommer: Leicht verdauliche Nahrung (z.B. Kräuter,
  • ❄️ Winter: Faserreiche Nahrung (z.B. , ältere Blätter und Triebe)
  • 🪫 Schwer verdauliche Nahrung
  • Faserreich
  • Eiweißarm
  • Viel
💩 Verdauung
  • Kleiner
  • 💨 Rasche Verdauung
  • Großer, anpassungsfähiger
  • Durchschnittliche Verdauung
  • Riesiger
  • 🐌 Langsame Verdauung
🔄 Äsungszyklen
  • 📈 Viele und kurze Fressperioden (bis 12 pro Tag)
  • 📊 Mittlere Häufigkeit an Fressperioden (bis 8 pro Tag)
  • 📉 Wenige und lange Fressperioden (bis 4 pro Tag)
🏷 Wildart
  • Für die ist der für die Wahl des Futters relevant.
  • Beim Abbau von Zellulose entsteht Säure. Diese säuert den an.
  • Das Wiederkäuen neutralisiert diese Säure.
  • Bei der mit strukturlosem ist das Wiederkäuen nicht notwendig.
    • Es kommt zu einer Übersäuerung des Magens, welche zum des führen kann.

MerkeDie ist entsprechend des Äsungstyps durchzuführen!

AchtungEine , die nicht dem entspricht, kann zur Vergiftung des führen.

  • Wildtiere wie nehmen Wasser v.a. durch saftige und den Morgentau auf.
  • Bei hohem Wasserbedarf in Sommern sie auch an natürlichen Wasserquellen (z.B. Teiche oder Bäche).
  • Außerdem nutzen Wildtiere verschiedene Möglichkeiten, um Wasserverluste zu vermindern (z.B. tagsüber Schonung in Ecken“).

Abweichende Begriffe und Besonderheiten findest du direkt bei den einzelnen Wildarten.

Laiensprache
Lauscher bei (außer
Lichter des
Windfang des (außer
ÄserMaul des Haarwildes, außer bei (→ und (→ .
Lauf/LäufeBeine von vierfüßigem
SchalenKlauen der und des
Nach hinten stehende Klauen oberhalb der bei
WiderristErhöhter Übergang vom zum bei Vierbeinern (z.B. oder Hunde)
WedelSchwanz bei (außer
SpiegelHeller Fleck um das von
WeidlochAfter des
FeuchtblattÄußeres weibliches Geschlechtsteil bei
Spinne bei und den Hirsche
BrunftruteMännliches Geschlechtsteil bei
BrunftkugelnHoden bei (außer

Laiensprache
Lecker des (außer :
SchlundSpeiseröhre des
DrosselLuftröhre bei allem
DrosselknopfKehlkopf beim . Knoten an dem die und der zusammenhängen.

Gescheide

Gedärm des . Es sich zusammen aus Kleinem und Großem .

Kleines Gescheide

Gedärm (Dünndarm, Dickdarm, und innere Geschlechtsorgane

Großes Gescheide

Mägen von

  • : 4 „Mägen“ - , Netzmagen, Blättermagen und Labmagen
  • Übriges : "Einfacher" Magen
GeräuschInnere Organe in der Brusthöhle des (Herz und Lunge), sowie angrenzende Organe der Bauchhöhle (Lebern, Niere, Milz) und . Entspricht dem .
TragsackGebärmutter des Haarwildes

MerkhilfeAlles, was seine abgeworfen hat, wirft auch sein ab.

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  • : 2 Zehen (ein Paar) als Standfläche
  • (auch Klauen oder Hufe) sind die mit Horn überzogenen Zehen
  • Geäfter (Afterzehen): Das sind bei nach hinten und oben zurückgezogene Strahlen des Laufskeletts.

Fährte

Um beim Lesen der des die einzelnen Tritte zu verstehen, hilft die Ansicht des Laufs von unten.

  1. Schalenrand: Der Rand der erzeugt die äußere Vertiefung im Abdruck, die den umrahmt.
  2. : Die , fleischigen hinterlassen ebenfalls eine Vertiefung und befinden sich direkt hinter den Schalenrändern.
  3. Hohle: Die konkave Unterseite des Laufs zeigt sich als kleine Erhöhung () im Abdruck.
  4. (): Wird vor allem bei flüchtigem sichtbar, wenn die hinteren, zurückgezogenen Strahlen des Laufskeletts den berühren.
Laufunterseite

Beim sind die Zehen und Mittelfußknochen lang gestreckt. Sie laufen nur auf den ihrer Zehen. Deshalb gehört das zu den „“.
Davon werden die und unterschieden.

🥾Sohlengänger🦶Zehengänger⛏️Spitzengänger
💬 Beschreibung
  • 🥾 Laufen auf dem ganzen , also auf Ferse und Zehen
  • 🐌 Bewegen sich eher behäbig
  • ⛏️ Laufen nur auf der ihrer Zehen, die durch Schalen/Hufe geschützt sind
  • 🙆🏻 Zehen in die Länge gestreckt
  • 💪🏼 Schnelle und ausdauernde Läufer
📋 Beispiele
📸 Foto

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🔎 Merkmal 🦴 ()📯 ()
👑 Kopfschmuck🦴Geweih nur bei männlichem 📯Gehörn bei beiden Geschlechtern
🧱 Material🦴 Knochen📯 Horn
🫴 Basis

🌹

Knöcherne

🧴 Nährhaut

🧶

❌ Nicht vorhanden
📈 Geweihwachstum

🔄 Zyklisch (hormongesteuert)

➡️ Dauerhaft
🗑 Geweihabwurf

📅 Jährlich

❌ Nie
🗝️ Altersbestimmung❌ Ungenau

✅ Möglich anhand von Alters-/Jahresringen

🫧 ❌ Keine

✅ Vorhanden

🦷 ZahnentwicklungKurzLang
  • Synonym:
  • Kopfschmuck: Nur die männlichen Stücke tragen ein knöchernes .
    • Dient als Rangzeichen und
  • Das wird jährlich abgeworfen und erneuert.
    • Wachstum im Schutz vom (Nährhaut)
    • Abfegen des nach Abschluss des Geweihwachstums an Bäumen und Sträuchern
    • Färbung des durch Pflanzenreste, Harz und
  • Zustand des ermöglicht Rückschlüsse auf:
    • Veranlagung
    • und Entwicklung
    • Gesundheitliche Verfassung
SchiebenWachstum des im
FegenDas Abreiben des
AbwurfstangeAbgeworfenes
Zwei zueinander passende Abwurfstangen vom selben des gleichen Jahres

Beschreibung

Foto

1.

2. Schieben

  • Zeitraum, in dem das ein neues entwickelt.
  • Meist in der äsungsreichen Frühjahrs-/Sommerzeit (außer
MerkeSchiebekonstante: Es dauert etwa 5 Monate vom abgeworfenen bis zum .

3.

Merke fegt vor jung – nur beim , da ist's andersrum!

🏷 Wildart🗑

🫸🏼 Schieben

🧹

🦌 Oktober/November

Dezember - Februar

März/April (auch Mai und Juni)

Juli/August

🚩 Februar/März

April - Juni

Juli/August

September/Oktober

🦌 Damwild/SikawildApril/Mai

Juni/Juli

August/September

Oktober/November

MerkhilfeOktober und November, da wirft das die Ständer.

MerkhilfeIm Februar, März fliegt das , beim ist der Kopf dann frei.

MerkhilfeDas wirft die Stangen frei von März bis Anfang Mai.

Die hilft dir, alle wichtigen Zeiten beim systematisch zu lernen:

  1. Fortpflanzung: → Tragzeit →
  2. :

Mit einfachen Merkregeln behältst du den Überblick über alle 7 Schalenwildarten.

Schalenwildarten nach Häufigkeit

Zuerst merken wir uns die Reihenfolge der Schalenwildarten nach Häufigkeit und Höhenlage.

  1. (Trughirsch): Häufigste Art
  2. ()
  3. / ()
  4. / : Mittelgebirge / Hochgebirge
  5. : Hochgebirge, seltenste Art
Merke ist ein Trughirsch.

Setzkonstante: Mai bis Juni

Die meisten Schalenwildarten im Mai bis Juni, wenn das Äsungsangebot optimal ist.

  • Optimale Bedingungen: Grünäsung in Fülle, hochwertiges Futter für Muttertiere
  • Ausnahme : bereits im April
MerkhilfeOsterlamm-Regel: Ostern = April = .

Brunftzeiten: Die +2, +1, +1, +1 Regel

Die Brunftzeiten einem klaren Rhythmus, der beim beginnt. ist der "Betrüger" (Trughirsch). Deshalb das 2 Monate Abstand. Danach geht's im +1-Abstand weiter.

Wildart

Abstand zum Vorherigen

Juli–August

Startzeitpunkt

September–Oktober

+2 Monate (2 Monate Abstand zum "Betrüger"

Damwild/Sikawild

Oktober–November

+1 Monat

Muffelwild/Gamswild

November–Dezember

+1 Monat

Dezember–Januar

+1 Monat

Tragzeiten: Größe bestimmt die Dauer

Je größer das , desto länger die Tragzeit – mit einer wichtigen Ausnahme.

Achtung ist wieder die Ausnahme – kleinste Art, aber längste Tragzeit!

Geweihzyklus: Abwurf und Fegen

Der Geweihzyklus folgt festen Regeln, die mit der zusammenhängen.

  • Schiebekonstante: 5 Monate
    Ein neues braucht vom Abwurf bis zum etwa 5 Monate.
  • Fegezeiten: Monate vor der
    Das muss bei 1 Monat vor der fertig sein, um für Brunftkämpfe bereit zu sein.
  • Besonderheit :
    • Fegezeit im April (nicht 1 Monat vor
    • Grund: Revierverteidigung zur Grünäsungsperiode
    • verteidigt als Selektier das Territorium und Nahrung, nicht das Brunftrudel

Wildart

Fegezeit

Abwurfzeit

Sep/Okt

Juli/Aug

Feb/März

Dam-/Sikawild

Okt/Nov

Aug/Sept

April/Mai

Jul/Aug

März/April

Okt/Nov

MerkhilfeAbwurfzeit = Fegezeit minus 5 Monate (Schiebekonstante)
Merkhilfe fegt vor jung" – nur beim , da ist's andersrum!

🏷 Wildart🪑 (Monat)👜 Tragzeit#️⃣ Anzahl der Jungen
🦌 Mai bis JuniJuli bis August (7 – 8)9-10 Monate1-2 (3)
🦬 Mai bis JuniAugust bis September (8 – 9)8-9 Monate1 alle 2 Jahre
🫎 Mai bis JuniSeptember bis Oktober (9 – 10)8 Monate2
🚩 Mai bis JuniSeptember bis Oktober (9 – 10)8 Monate1
🦌 Mai bis JuniOktober bis November (10 – 11)8 Monate1 (2)
🦌 Mai bis JuniOktober bis November (10 – 11)7-8 Monate1
🐏 April bis Mai Oktober bis November (10 – 11)5-6 Monate1 (2)
⛰️ Mai bis JuniNovember bis Dezember (11 – 12)6 Monate1 (2)
🪨 Mai bis JuniDezember bis Januar (12 – 1)6 Monate1 (2)
MerkeAlle im Mai/Juni. Ausnahme: Das (als Schaf) bring das Oster schon im April/Mai zur Welt.
MerkeAlle 1 Junges. Ausnahme: Zwei Hirsche mit E (Rehwild und Elchwild) bekommen häufig Zwillinge.

  • : Mai/Juni
  • : Je nach Wildart zwischen Juli und Januar
  • Tragzeit = Differenz von (Paarungszeit) zu (Gebärzeit)

  • in der Regel 1 – 2 Jungtiere pro Muttertier
  • Nur die Muttertiere sind an der Aufzucht des Nachwuchses beteiligt.
  • Die Jungtiere sind .
  • Ablegetyp: Jungwild kann der Mutter nach der Geburt nicht über längere Strecken und wird .
  • Nachfolgetyp: Jungwild kann der Mutter nach der Geburt sofort über längere Strecken und wird nicht .

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🏷 Einteilung

📛 Bezeichnung

  • ♂:
  • ♀:
  • 🚼:
  • ♂: Hirsch
  • ♀:
  • 🚼:
  • ♂: Hirsch
  • ♀:
  • 🚼:
  • ♂: Hirsch
  • ♀:
  • 🚼:

⚖ Gewicht (lebend)

  • ≈ 20 kg
  • ≈ 200 kg
  • ≈ 50 kg
  • ≈ 100 kg

👀 Aussehen

  • ☀️ Sommer: Rotbraun
  • ❄ Winter: Graubraun mit weißem 🪞
  • Kitzflecken

  • ☀️ Sommer: Rotbraun
  • ❄ Winter: Graubraun
  • Kälberfleckung

  • ☀️ Sommer: Rotbraun mit weißen Flecken
  • ❄ Winter: Graubraun
  • Langer, weißer

  • ☀️ Sommer: Rotbraun mit weißen Flecken
  • ❄ Winter: Graubraun
  • Weißer , schwarz umrandet
  • Langer, dunkler

MerkhilfeJung verfärbt vor (im Frühling und Herbst).

🦴

  • Nur ♂
  • 🌱 Schieben: Januar/Februar
  • 🧹 : März/April
  • 🗑 : Oktober - Dezember

  • Nur ♂ Hirsche
  • 🌱 Schieben: Ab März (im Sommer)
  • 🧹 : Juli/August
  • 🗑 : Februar/März

  • Nur ♂ Hirsche
  • 🌱 Schieben: Mai - August
  • 🧹 : September
  • 🗑 : April

  • Nur ♂ Hirsche
  • 🌱 Schieben: Juni/Juli
  • 🧹 : August/September
  • 🗑 : April/Mai

Merkhilfe fegt vor Jung.

🦷 Gebiss

🍽 Ernährung

🌄 Lebensraum

  • 🏞 Halboffene Landschaft (früher)
  • 🌲

  • Urheimat: 🌏 Asien
  • 🌲
  • ⛰️ Mittelgebirge
  • 🏞 Offene parkähnliche Landschaften
  • 🌲 mit Freiflächen

🖖 Lebensweise

  • 🏡
  • 1️⃣ Einzeln im Sommer
  • *️⃣ Gesellig im Winter
  • 🩳 Kurzflüchter
  • *️⃣ Gesellig in Rudeln
  • mit Hüpfsprüngen

  • Zeit: September/Oktober
  • *️⃣ Brunftrudel
  • Zeit: Oktober/November
  • *️⃣ Brunftrudel

❤️ Fortpflanzung

  • 👜 Tragzeit: 9 Monate
  • 🪑 : Mai/Juni
  • 🛌
  • 1–2
  • 👜 Tragzeit: 8 Monate
  • 🪑 : Mai/Juni
  • 🛌
  • 1 (selten 2)
  • 👜 Tragzeit: 7,5 Monate
  • 🪑 : Juni
  • 🛌
  • 1
  • 👜 Tragzeit: 7,5 Monate

  • 🪑 : Juni
  • 🛌
  • 1 (selten 2)

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🏷 Einteilung

📛 Bezeichnung

  • ♂:
  • ♀: Schaf
  • 🚼:
  • ♂:
  • ♀:
  • 🚼:

⚖ Gewicht (lebend)

  • ♂: 50 kg
  • ♀: 35 kg
  • ♂: 60 kg
  • ♀: 40 kg
  • ♂: 100 kg
  • ♀: 60 kg

👀 Aussehen

  • ☀️ Braun
  • ❄ Dunkelbraun
  • Schaf: Heller, einfacher
  • Muffelwidder meist mit
  • ☀️ Rotbraun mit
  • ❄ Schwarzbraun, Unterseite heller

  • ☀️ Braun
  • ❄ Graubraun, helle Bauchseite
  • Kinnbart

📯 – Allgemeines

  • : Hörner des ♂
  • (selten auch ♀ Schafe)
  • Kein

  • : Beide Geschlechter
  • Kein

  • Beide Geschlechter
  • Kein

📯 – Aufbau

  • Hornleisten: Charakteristische Leisten an der Vorderseite der Hörner

📯 – Altersbestimmung

  • Anzahl der Jahresrillen entspricht dem
  • Dünne Ringe der Schneckenbasis als Hinweis für älteren

  • Altersbestimmung anhand der Jahresringe möglich
  • Größtes Wachstum in den ersten 4 Lebensjahren

  • Jahresringe an der Hornrückseite
  • Größtes Wachstum in den ersten 5 Jahren

🦷 Gebiss

  • Vollständig mit 43 bis 45 Monaten
  • Vollständig mit 40 bis 48 Monaten
  • Vollständig mit ca. 44 Monaten

🍽 Ernährung

🌄 Lebensraum

  • Mittelgebirge
  • mit Lichtungen
  • 🏞 Hochgebirge
  • Latschenregion (oberhalb der Baumgrenze)
  • und felsiger Bergwald

🖖 Lebensweise

  • *️⃣ Gesellig in Rudeln
  • Tagesaktiv
  • Standorttreu
  • Brunftkämpfe: Rangordnungskämpfe durch Rammstöße mit den
  • 💩
  • *️⃣ Gesellig in Rudeln
  • Tagesaktiv
  • Standorttreu

  • Zeit: Oktober-Dezember
  • *️⃣ Keine Brunftrudel
  • Zeit: November/Dezember
  • *️⃣ Brunftrudel
  • Zeit: November/Januar
  • *️⃣ Brunftrudel

❤️ Fortpflanzung

  • 👜 Tragzeit: 5,5 Monate
  • 🪑 : März - Mai
  • 1
  • 👜 Tragzeit: 6 Monate
  • 🪑 : Mai - Juni
  • 1
  • 👜 Tragzeit: 5,5 Monate
  • 🪑 : Juni - Juli
  • 1

🦷

Die vom sind wichtig für die Bejagungsstrategie und den . Das Grundprinzip ist überall gleich:

  1. Jugendklasse: der ersten Lebensjahre.
    • Merkmale: Hohe Verluste durch natürliche Ursachen.
    • Bejagung: Gezielte Entnahme zur Regulierung der .
  2. Mittlere Altersklasse: Sozial reife , die zur Fortpflanzung und Stabilität der beitragen.
    • Merkmale: Verluste in freier .
    • Bejagung: Schonung, da diese die Hauptträger der Wildpopulation sind.
  3. Obere Altersklasse: Ältere , oft gesundheitlich geschwächt.
    • Merkmale: Höhere Verlustraten durch natürliche Faktoren.
    • Bejagung: Bevorzugte Entnahme, um jüngeren Platz zu schaffen.
MerkeDie Anzahl der Klassen und die Altersgrenzen unterscheiden sich je nach Bundesland teils erheblich.
Achtung wird nicht nach eingeteilt, sondern nach Entwicklungsstufe: (unter 1 Jahr), (1-2 Jahre) und adulte bzw. , ab 2 Jahre).

Wildart

Jugendklasse (III)

Mittelklasse (II)

Obere AK (I)

  1. bis 3. Kopf (1 bis 3 Jahre)

  1. bis 9. Kopf (4 bis 9 Jahre)
  • IIa und IIb je nach Entwicklung

ab 10. Kopf (ab 10 Jahren)

(1 Jahr)

(ab 2 Jahren)

  1. bis 3. Kopf (1 bis 3 Jahre)

  1. bis 7. Kopf (4 bis 7 Jahre)
  • IIa und IIb je nach Entwicklung

ab 8. Kopf (ab 8 Jahren)

(1 Jahr)

(ab 2 Jahren)

keine Klasse III

  • werden separat gezählt

bis 7 Jahre

ab 8 Jahren

  • Ia: ≥ 95 Punkte
  • Ib: schlechtere Entwicklung

Jährlingsgeiss (1 Jahr)

Geiss (ab 2 Jahren)

keine Klasse III

  • werden separat gezählt

bis 5 Jahre

  • IIa: Schnecke ≥ 170 Punkte
  • IIb: Schnecke < 170 Punkte

ab 6 Jahren

  • Ia: Schnecke ≥ 170 Punkte
  • Ib: schlechtere Entwicklung

Jährlingsschaf (1 Jahr)

Schaf (ab 2 Jahren)

1 Jahr (Jährling)

2 bis 4 Jahre

ab 5 Jahren

(1 Jahr)

(ab 2 Jahren)

Siehe: BayVwV "Richtlinien für die und Bejagung des in Bayern", Abschnitt 9.2

Nur relevant in Bayern & 9 weitere.

Laiensprache
EinstandOrt, an dem sich bevorzugt aufhält. Es wird zwischen Sommer- und Wintereinstand unterschieden.
BettRuhelager des (außer :
SchlosstrittLaufabdruck in der Mitte des Bettes
VerhoffenStehenbleiben von , um zu sichern.
Abspringenflüchtig werden von
Schrecken bei Beunruhigung bei Paarhufern

Mahnen

Lock- und Warnlaut des weiblichen bei den Hirschartigen (z.B.

Einführung zum Schalenwild

Weiter: Rehwild


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