Sträucher

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sind verholzende Pflanzen, die im Gegensatz zu Bäumen keinen dominanten Hauptstamm besitzen, sondern sich direkt am in mehrere Stämme verzweigen. Nach Wuchshöhe unterscheidet man Zwerg-Sträucher wie , Klein-Sträucher wie und sowie Groß-Sträucher wie , und . Sie liefern dem wertvolle und und bilden die innere und mittlere Schicht ökologisch wertvoller . Pflegemaßnahmen wie das Auf-den-Stock-Setzen erhalten ihre Struktur.

Bevor wir zu den einzelnen Arten kommen, klären wir die Grundlagen: Was unterscheidet einen vom und wie ist eine aufgebaut?

Die Wuchsform entscheidet über die Einteilung:

  • Kraut: Verholzt nicht oder nur an der Basis und stirbt im Winter oft oberirdisch ab.
  • : Verholzt vollständig, hat aber keinen durchgehenden Hauptstamm. Er verzweigt sich direkt am .
  • : Verholzt vollständig und hat einen dominierenden Hauptstamm.

Kategorie

Höhe

Beispiele

Zwerg-Sträucher

< 0,5 m

Klein-Sträucher

0,5 – 1,5 m

Groß-Sträucher

> 1,5 m

Eine ökologisch wertvolle besteht (wie das aus drei Stufen. Jede Zone hat ihre eigenen Spezialisten:

  1. Saumzone (Außen):
    1. Pflanzen: Zwerg-/Klein-Sträucher (oft dornig wie , , ), Kräuter und .
    2. Funktion: Bildet den ersten Schutzwall gegen und Witterungseinflüsse am
  2. Mantelzone (Übergang):
    1. Pflanzen: Mittelhohe wie , , oder Strauchweiden.
    2. Funktion: Verbindet den niedrigen Saum mit dem hohen Kern. Das dichte Astwerk bietet Windschutz und Brutplätze.
  3. Kernzone (Innen):
    1. Pflanzen: Hohe und kleine wie , oder .
    2. Funktion: Bildet nach oben ein dichtes Dach gegen Witterung. Wichtig: Im Inneren (am Stamm) ist sie licht, damit sich größeres (wie darin bewegen und unterstellen kann.

Bevor wir die Arten bestimmen, fassen wir zusammen, was für fast alle gilt. Das spart uns später Wiederholungen.

  • Allgemeiner Standort: Die meisten wachsen in der Mantelzone von Waldrändern, in oder als Unterbau in lichten Wäldern.
  • Allgemeine Bedeutung:
    • : Sie bieten Sichtschutz und Wetterschutz ().
    • Sie liefern Blätter, Knospen, Rinde und Früchte.
    • Lebensraum: Sie sind Brutplatz für und Lebensraum für .

Hier sind die Arten, die aus der Masse herausstechen und oft gezielt abgefragt werden:

Diese kleinen Überlebenskünstler prägen ganze Landschaften wie und Moore. Da sie niedrig wachsen, sind sie besonders im Winter eine überlebenswichtige Nahrungsquelle (), die vom unter dem Schnee freigescharrt wird.

Art

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Besenheide/Heidekraut

Besenginster

Heidelbeere

Preiselbeere

Diese Gruppe bildet das "Rückgrat" der Niederwildhege. Sie bietet Schutz für das vor und dient oft als Kennst du den Unterschied zwischen Dornen und Stacheln?

  • Dornen: Sind umgewandelte Triebe oder Blätter. Sie sind fest mit dem verwachsen. (Beispiel: ,
  • Stacheln: Sind Auswüchse der Rinde. Sie lassen sich leicht abstreifen. (Beispiel: ,

Art

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Schwarzdorn/Schlehe

Weißdorn

Heckenrose/Wildrose

Brombeere

Himbeere

Sanddorn

Wacholder

Stechpalme

Hier ist der Tisch gedeckt: Diese sind die Vitaminlieferanten des Waldes. Sie liefern wertvolle (Früchte) für und .

Art

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Schwarzer Holunder

Roter Holunder

Haselnuss

Kornelkirsche

Faulbaum

Gemeine Traubenkirsche

Wolliger Schneeball

Nicht alles, was bunt leuchtet, ist bekömmlich. Viele dieser sind für den Menschen hochgiftig, für aber eine wichtige Nahrungsquelle.

Art

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Gemeiner Schneeball

  • Giftig: Rinde, Blätter und unreife Früchte

Pfaffenhütchen

  • Giftig: Alles und besonders die Samen

Rote Heckenkirsche

Gewöhnlicher Liguster

Gemeiner Seidelbast



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