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Pirsch

Letzte Aktualisierung: 22.10.2021

Zusammenfassung

Die Pirsch gilt unter Jägern als „Die Krone der Jagd“. Sie wird als Einzeljagd zur Bejagung von Schalenwild und Niederwild ausgeübt. Wichtig sind Kenntnisse zu den Aufenthaltsorten und -zeiten des Wildes. Zur lautlosen Fortbewegung bieten sich Pirschsteige an. Ein großes Augenmerk sollte auf den Wind erfolgen. Es wird am besten bei wenig Wind und gegen den Wind gepirscht. Es gilt: „Es sind schon mehr Reviere leer gepirscht, als leer geschossen worden!“


Grundlagen

Allgemeines

„Es sind schon mehr Reviere leer gepirscht, als leer geschossen worden!“


Tipps und Tricks

Pirschsteige

  • Pirschsteige oder Pirschwege sind Schleichwege, die dem Jäger eine geräuschlose Fortbewegung ermöglichen.
  • Sie werden bei der Pirsch und beim Erreichen von Hochsitzen genutzt.
  • Säuberung (Äste, Laub, Bewuchs) → Geräuschlose Fortbewegung
  • Sollten verborgen sein → Keine Nutzung durch Spaziergänger

Wetter

  • Leichter Regen und Bodennebel
  • Nach viel Regen oder einem Gewitter
  • Hochgebirge → klare Sicht
  • Wenig Wind → Pirschrichtung gegen den Wind

Pirschzeichen

Allgemeines

Beispiele


Ausneuen

  • Ausneuen ist das Folgen der Maderspur (Fuchsspur) bei Neuschnee zum Tagesversteck.
  • Diese Jagdart muss bei Neuschnee ausgeübt werden, da sonst keine frischen Spuren mehr zu finden sind.
  • Bejagung von Steinmarder, Baummarder und Fuchs

Weimaraner apportiert SteinmarderSteinmarderspur


Waidmannssprache

WaidmannsspracheLaiensprache
ÄugenSehen bei Hund und Wild
Wittern/WindenRiechen bei Hund und Wild
SichernAnspannen der Sinne bei Wild
Vertrautsich vollkommen ruhig verhaltendes Wild
VergrämenBeunruhigen oder Vertreiben von Wild
TrittAbdruck eines einzelnen Laufs von Haarwild
FährteAufeinanderfolgende Laufabdrücke von Wild
WechselPfad auf dem Wild regelmäßig entlangzieht