Der Waschbär ist ein ursprünglich in Nordamerika beheimateter Kleinbär, der 1934 am hessischen Edersee ausgesetzt wurde und seitdem ganz Deutschland besiedelt hat. Charakteristisch sind die geringelte Rute und die schwarze Gesichtsmaske, im Volksmund Zorromaske genannt. Als Allesfresser und anpassungsfähiger Kulturfolger lebt er heute auch in Städten und richtet erhebliche Schäden an Bodenbrütern, Greifvogelhorsten und Höhlenbrütern an. Sein Raubtiergebiss umfasst 40 Zähne.
- Grau
/braun - Ähnlichkeit zum Marderhund
- Charakteristische Merkmale
- Geringelte Rute
- Schwarze Augenbinde
Siehe: Körperteile des Raubwildes
- Ernährungstyp: Allesfresser
- Biotoptyp
- Wald
- Gewässernähe
- Teils auf Mülldeponien und in Städten
- Urheimat: Nordamerika
- Deutschland: flächendeckend
- Neozoe: Wurde ausgesetzt und ist Pelztierfarmen entlaufen.
- Winterruhe
- Nachtaktiv
- Kulturfolger
- Klettern und schwimmen gut
Exkurs
Die Eigenart, dass Waschbären ihre Nahrung „waschen“ wurde nur in Gefangenschaft beobachtet. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine Imitation der natürlichen Nahrungssuche. In der Natur suchen Waschbären häufig in flachen Gewässern (z.B. an Flussufern) unter Wasser nach ihrer Nahrung. Dieses Verhalten wird in Gefangenschaft nur nachgeahmt.
- Ranzzeit: Januar bis März
- Sohlengänger: Trittsiegel besteht aus 5 Zehen
- Runder und kürzerer Vorderfuß
- Schmalerer und längerer Hinterfuß