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Getreide

Letzte Aktualisierung: 04.05.2022

Zusammenfassung

Getreide ist eine der meist angebauten Nutzpflanzen des Landbaus. Es dient als Grundnahrungsmittel für den Menschen und zur Ernährung von Nutztieren. Je nach Getreideart und Reife bietet Getreide auch dem Wild eine gute Äsung und wird in Wildäckern angebaut. Während Weizen aufgrund seiner hohen Ansprüche vor allem zur Produktion von Weizen und Bier angebaut wird, können Roggen, Hafer und Buchweizen gut auf Wildäckern angebaut werden. Zum Anbau von Mais für das Wild sollte man auf eine Reinkultur setzen.

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Grundlagen

Allgemeines

  • Bestockung: Verzweigung an der Basis der Stängel von Getreide oder Gräsern
  • Milchreife: Reifezustand des Korns von Getreide, bei dem dieses noch hell (weiß) und klein ist. Die Körner sind weich und im Inneren sind sie mit einer weißlichen und süßen Flüssigkeit (milchartig) gefüllt.
  • Lagerfrucht: Umgedrücktes Getreide durch Wind und Regen
  • Getreideschlag: Bereich der Feldflur, der mit Getreide bewachsen ist

Aussaatzeitpunkt

  • Frühjahr → Sommergetreide
  • Herbst → Wintergetreide
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Übersicht der Getreidearten

Für die praktische Prüfung gilt es manchmal die Getreidearten an Körnern oder den Ähren zu erkennen.

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Weizen

  • Merkmale: Dicke Ähre, keine Grannen, dicke Körner
  • Anbauform: Winterform und Sommerform
    • Winterweizen: Anbau im Oktober/November
  • Äsung: Milchreife
  • Besonderheiten: Flächenstärkstes Getreide, hohe Ansprüche
  • Verwendung: Brot, Bier
Weizen

Dinkel

  • Urform des Weizens
  • Eignung für raue Umgebungen

Dinkel

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Roggen

  • Merkmale: Schlanke Ähre, lange Grannen, Körner dünn
  • Anbauform: V.a. Winterform (selten Sommer)
  • Äsung: Blattäsung
  • Besonderheiten: Wildackereignung (Winter), Wildäsung
  • Verwendung: Brot
Roggen

Waldstaudenroggen

  • Alte Roggen-Sorte
  • Besonderheiten: Anspruchslos, widerstandsfähig, mehrjährig
  • Verwendung: Deckung, Äsung

Triticale

Triticale

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Gerste

  • Merkmale: Schlanke Ähre, sehr lange Grannen
  • Anbauform: Winterform und Sommerform
  • Äsung: Kaum (Grannen)
  • Besonderheiten: Fütterung von Niederwild (Körner)
  • Verwendung: Futtermittel, Bier
Gerste
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Hafer

  • Merkmale: Rispe, tiefe Wurzeln
  • Anbauform: Sommerform
  • Äsung: Milchreife
  • Besonderheiten: Wildackerpflanze, geringe Ansprüche
  • Verwendung: Futtergetreide
Hafer
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Mais

  • Merkmale: Bis 3 m hoch, Körner an Kolben
  • Anbauform: Nur Sommerform
    • Saat im Mai
  • Äsung: Milchreife (v.a. Schwarzwild)
  • Besonderheiten: Wildackerpflanze in Reinsaat
    • Späte Ernte → Lange Deckung
  • Verwendung: Nahrung, Futter
Maisfeld
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Buchweizen

Buchweizen 2
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