Wie gestaltet sich der methodische Aufbau bei der Ausbildung der meisten Jagdhunde an der künstlichen Fährte und welche Besonderheit besteht für spezialisierte Schweißhunderassen?
Die Ausbildung erfolgt für alle Rassen ausschließlich über die künstliche Schweißfährte mittels Tropfflasche, wobei Schweißhunde zusätzlich Verweiserpunkte mit Wildbretanteilen erhalten.
Zuerst wird die künstliche Schweißfährte mit Tupfstock gelegt, danach folgt zur Steigerung der Schwierigkeit die Futterschleppe; Schweißhunde überspringen die Schweißfährte komplett.
Die Ausbildung beginnt meist mit der Futterschleppe zur Nasenförderung, gefolgt von der künstlichen Schweißfährte; Schweißhunderassen können jedoch direkt an der kalten Gesundfährte eingearbeitet werden.
Es wird grundsätzlich mit dem Fährtenschuh begonnen, um die Bodenverwundung zu betonen, während Schweißhunderassen zur Motivation immer zuerst an der Futterschleppe gearbeitet werden.