Was versteht man in der Wildkrankheitenlehre unter einem „Fehl-Zwischen-Wirt“?
Ein Tier, das als Hauptwirt fungiert, jedoch aufgrund von Immunreaktionen den Parasiten vorzeitig wieder ausscheidet.
Ein Lebewesen, das vom Parasiten befallen wird, für den es nicht der vorgesehene Zwischenwirt ist und in dem die Entwicklung meist in einer biologischen Sackgasse endet.
Ein Lebewesen, in dem ausschließlich die geschlechtliche Fortpflanzung des Parasiten stattfindet, bevor die Larvenstadien auf das Wild übergehen.
Ein Wirt, der den Parasiten ohne eigene Erkrankung direkt auf den Menschen überträgt, sobald dieser mit dem Wildbret in Kontakt kommt.