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Beschreiben Sie die Lebensweise des Rotwildes (insbesondere die Sozialstruktur und den Aktivitätsrhythmus).

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Rotwild ist ein ausgesprochen geselliges Rudeltier, das in Rudeln (bis zu 100 Tiere) lebt. Das soziale Gefüge ist meist geschlechtergetrennt. Es werden folgende Rudelformen unterschieden:

  • Kahlwildrudel: Besteht aus Alttieren, Schmaltieren und Kälbern und wird von einem erfahrenen Leittier (Alttier mit Kalb) angeführt.
  • Hirschrudel: Besteht aus Hirschen, die oft nach Altersklassen getrennt in Trupps zusammenstehen, wobei alte Hirsche oft als Einzelgänger leben.
  • Brunftrudel: Bildet sich zur Paarungszeit aus einem Kahlwildrudel und einem dazugehörigen Platzhirsch.
  • Winterrudel: Ein meist geschlechtergemischter Zusammenschluss mehrerer Rudel in der kalten Jahreszeit im Wintereinstand.
  • Feisthirschrudel: Zusammenschluss von Hirschen in der Zeit vor der Brunft (Feistzeit), um Energiereserven anzufressen.
  • Aktivitätsrhythmus: Der Aktivitätsrhythmus des Rotwildes ist von Natur aus tagaktiv, verschiebt sich aber bei Störungen zur Dämmerungs- und Nachtaktivität (Kulturflüchter).

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