Bei einem Abendansitz beobachten Sie, wie ein Hund ein offensichtlich laufkrankes Stück Rotwild hetzt. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich um einen Jagdhund handelt. Welches Verhalten ist in dieser Situation korrekt?
Da nicht sicher ist, ob es sich um einen Jagdhund handelt, darf der Hund nicht erlegt werden. Das laufkranke Stück Rotwild sollten Sie jedoch, wenn es möglich ist, zur Strecke bringen.
Sie geben einen Warnschuss ab, um den Hund zu verscheuchen und das Rotwild zu schützen.
Sie verlassen umgehend den Ansitz und verständigen telefonisch den zuständigen Jagdausübungsberechtigten, ohne selbst einzugreifen.
Es handelt sich eindeutig um Wildern, weshalb der Hund unter allen Umständen zu erlegen ist.