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Reptilien

Letzte Aktualisierung: 10.10.2021

Zusammenfassung

Reptilien sind wechselwarme Wirbeltiere und nach Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Zum Schutz vor Austrocknung ist ihre Haut stark verhornt und bildet Knochenplatten (z. B. Schildkröten) oder Schuppen. Bei den Schuppenkriechtieren wird zwischen Echsen und Schlangen unterschieden. Schlangen haben starre Augenlider und keine Gliedmaßen. Echsen können bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen.


Grundlagen

Allgemeines

  • Synonym: Kriechtiere
  • Wechselwarm
  • Unterteilung:
    1. Echsen
    2. Schlangen
  • Allgemeiner Schutz nach Bundesartenschutzverordnung

Alle Reptilienarten in Deutschland sind nach Bundesartenschutzverordnung allgemein geschützt.

Körperbau

  • Verhornte Haut
  • Knochenplatten (z.B. Schildkröten) oder Schuppen → Schutz vor Austrocknung

Gemeinsamkeiten

  • Beschuppt
  • Regelmäßige Häutungen
  • Räuberische Ernährung
  • Verschlingen der Nahrung als Ganzes

Unterschiede

EchsenSchlangen
Augenlider
  • Beweglich
  • Starr
Zunge
  • Zwei Endlappen
  • Tief gespalten
Gliedmaßen
  • Mit und ohne
  • Ohne
Besonderheit
  • Schwanzabwurf bei Gefahr

Entwicklung

  • Eiablage und teilweise lebend gebärend

Echsen

Allgemeines

  • Besonderheit: Echsen können bei Gefahr den Schwanz abwerfen

Heimische Arten

ArtBild
Blindschleiche

Blindschleiche

Zauneidechse

Zauneidechsenemännchen

Waldeidechse

Waldeidechse

Die Blindschleiche gehört zur Familie der Echsen und ist keine Schlange.


Schlangen

Heimische Arten

Kreuzotter

  • Merkmale:
    • Zickzackband am Rückens
    • X-Zeichen am Hinterkopf
  • Lebensraum: Moore, Wälder
  • Ernährung: Mäuse, Eidechsen und Frösche
  • Fortpflanzung: Lebend gebärend
  • Besonderheit: Giftig (nicht tödlich)
Kreuzotter

Schlingnatter

  • Merkmale:
    • Zickzackband am Rücken
    • Dreieckiger Fleck am Hinterkopf
  • Lebensraum: Waldränder, warme Standorte
  • Fortpflanzung: Lebend gebärend
  • Besonderheit: Verwechslungsgefahr mit der giftigen Kreuzotter
Schlingnatter

Ringelnatter

  • Merkmale: Hellgelbe Ringe am Hinterkopfes
  • Lebensraum: Gewässer, Feuchtwiesen, Moore
  • Fortpflanzung: Eierlegend
Ringelnatter