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Jagdhundezucht

Letzte Aktualisierung: 11.03.2021

Zusammenfassung

Die Jagdhundezucht dient der kontrollierten Fortpflanzung, um genetisch gewünschte Eigenschaften zu stärken und Unerwünschte zu unterdrücken. Der Deutsche Jagdgebrauchshundverband überwacht die Formalien der einzelnen Zuchtverbände. Es wird unterschieden zwischen formellen Voraussetzungen wie das Vorliegen einer Ahnentafel, Zuchtbucheintragung und Deckbescheinigung und das Erfüllen gewisser körperlicher Standards.


Allgemeines

Ziel

  • Leistungszucht → vielseitiger Gebrauchshund für die Jagd
  • abhängig von Körperbau und -zustand
  • Überwachung durch Zuchtverbände unter dem Deutschen Jagdgebrauchshundverband (JGHV)

Voraussetzungen

  • Ahnentafel
  • Zuchtbucheintragung
  • keine zuchtausschließenden Körperfehler
  • Erüllen der Rassestandards
  • Deckbescheinigung durch Zuchtwart von Zuchtverein

Zuchtbuch und Ahnentafel

Zuchtbuch

  • spezielles Stammbuch → Abstammungsnachweis
  • schriftlicher Nachweis über Zuchtverlauf durch Zuchtverein
  • Voraussetzungen: Eintragung normalerweise bei reinrassigen Würfen
    • Deckbescheinigung durch Zuchtwart
    • Elternteile im Zuchtbuch eingetragen
  • Abnahme“ des Wurfs durch Zuchtwart

Ahnentafel

  • Stammbaum des Hundes
  • nur für im Zuchtbuch erfasste Hunde
  • Nachweis für reinrassige Abstammung
  • wird beim Besitzerwechsel mit dem Hund übergeben

Angaben

  1. Zuchtverein
  2. Vorname
  3. Zwingername
  4. Zuchtbuchnummer
  5. Embleme
    1. Deutscher Jagdgebrauchshundverein (JGHV)
    2. Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
    3. Fédération Cynologique Internationale (FCI)

Gültigkeit

  • Unterschrift des Zuchtbuchführers
  • Siegel der Zuchtbuchstelle

Waidmannssprache

InzuchtFortpflanzung blutsverwandter Hunde 3. oder 4. Verwandschaftsgrades
InzestFortpflanzung blutsverwandter Hunde 1. oder 2. Verwandschaftsgrades (Geschwister, Kinder, Eltern)