Lappentaucher sind ausschließlich an Wasser gebundene Vögel mit Beinen im hinteren Rumpfdrittel und Ruderfüßen mit charakteristischen Schwimmlappen, von denen die Familie ihren Namen hat. Sie sind hervorragende Taucher und jagen unter Wasser nach Fischen und Amphibien. Alle heimischen Arten unterliegen dem Naturschutzrecht, einzige Ausnahme ist der stockentengroße Haubentaucher. Eine Besonderheit ist das Schwimmnest und das Tragen der Küken im Rückengefieder.
- Ausschließliche Wasservögel
- Die Beine liegen im hinteren Rumpfdrittel und sind Ruderfüße mit Schwimmhäuten („Lappen“). So sind Lappentaucher optimal an das Schwimmen auf dem Wasser angepasst.
Rechtszuordnung
- Alle Arten fallen unter Naturschutzrecht
- Ausnahme: Haubentaucher fällt unter Jagdrecht
- Kein Geschlechtsdimorphismus
- Kurzer Schnabel
- Unterscheidung von Ruhekleid und Brutkleid
- Tauchen zur Nahrungssuche
- Vorwiegend Beinschlag
- Unterstützung durch Flügelschlag
- Nahrung: Fische, Amphibien
- Ruhige Gewässer mit Schilfbeständen
- Bauen Schwimmnester
- Nestflüchter
- Eltern tragen Küken nach dem Schlüpfen im Rückengefieder
- Stockentengröße
- Besonderheit: Größte heimische Taucherart
- Brutkleid mit zweiteiligem Schopf und Halskrause
- Balz: Eindrucksvolle Schwimmtänze
- Eltern tragen Küken
- Besonderheit: Kleinster heimischer Taucher (kleiner als ein Rebhuhn)