Bei den heimischen Wildenten unterscheidet man Schwimmenten und Tauchenten. Schwimmenten wie Spieß-, Schnatter-, Krick-, Knäk-, Löffel- und Pfeifente liegen hoch im Wasser und finden ihre Nahrung gründelnd mit dem Kopf unter Wasser; die Stockente ist ihr bekanntester Vertreter. Tauchenten wie Kolben-, Tafel-, Moor-, Reiher-, Schell- und Bergente liegen tiefer im Wasser und können vollständig tauchen. Als Mnemonik für die Schwimmenten dient: 3 S, 2 K, 1 L.
Merkhilfe„3S, 2K, 1L – auf den Rest pfeif ich.“
- 3S: Stockente, Spießente, Schnatterente
- 2K: Krickente, Knäkente
- 1L: Löffelente
- „Pfeif“: Pfeifente
Bei den folgenden Merksprüchen steht "Brand" für Brandente. Da sie zu den Halbgänsen gehört, findest du sie bei den Gänsen.
Merkhilfe„Der Spieß mit Krickstock pfeift die schnatternden Rekruten zum Löffelgericht mit Knäckwurst und Brandwein.“
Merkhilfe„Die Krickent schnattert auf der Wies, mit einem Stock und einem Spieß - ich pfeife drauf und habe Brand, und löffel Knäckwurst aus der Hand.“
MerkhilfeAuf zur Entenjagd mit einem Stock. Aus dem Stock gemacht ein Spieß. Mit dem Spieß geht's auf die Enten los, die laut schnatternd davon fliegen. Endlich habe ich eine gefangen …. Es macht krick und knäck. Endlich hat sie den Löffel abgegeben. Nun geht's pfeifend nach Hause und gegen den Brand gibt's einen Schnaps.
Zu den Tauchenten gehören die 4 Meeresenten:
MerkhilfeDer Reiher übern Eis-berg flutscht, samt Tafel er ins Moor reinrutscht. Voll Trauer schellen dann die Eider und schieben ihren Kolben weiter.