Welche der nachgenannten Tierarten beißen Triebe und Knospen junger Waldbäume ab?

Erklärung:

A

Mäuse

Mäuse beißen Triebe ab, sobald sie diese erreichen können. Theoretisch können sie zu den Trieben klettern. Praktisch verzichten sie jedoch meist auf diese Akrobatik, wenn es in der Umgebung leichter zu erreichende Grünäsung gibt. Relevant werden diese Schäden bei geschlossener Schneedecke, sobald die Nahrungssuche für die Mäuse unter dem Schnee erschwert ist. Sie können die Triebe dann auf der Schneedecke direkt und ohne zu Klettern erreichen. Durch das Nagergebiss ähneln die Schnittkanten am Trieb denen des Hasen am meisten.

Zudem können Mäuse ganzjährig Schäden am Kambium des Baumstammes verursachen. Der hierdurch entstehende forstliche Schaden ist überwiegend größer als der Schaden an Trieben und Knospen.

Die Äsung der Waldschnepfe besteht zu 80 Prozent aus Regenwürmer, die mit dem langen Schnabel erbeutet werden. Der Speiseplan wird ergänzt durch:

  • Kleine Weichtiere, wie Insekten und deren Larven
  • Spinnen
  • Im Herbst und Winter auch Beeren, Samen und andere Pflanzenteile.

Hasen äsen Knospen, ähnlich wie das Rehwild. Der Schnitt an der Knospe verläuft aufgrund der scharfen Zähne jedoch anders als beim Rehwild gerade und ohne Fransen.

Auerwild nimmt vor allem die Knospen von Nadelgehölzen wie der Tanne an. Auch Hasel wird hierbei gern angenommen.