Waldschäden unterteilt man in natürliche und neuartige Schäden. Natürliche Waldschäden entstehen durch abiotische Faktoren wie Wind, Schneebruch, Frost und Dürre sowie durch biotische Ursachen wie Pilzbefall, Insektenkalamitäten, Säugetiere und Wildschäden durch Verbiss, Schälen und Fegen. Neuartige Waldschäden gehen auf die Umweltverschmutzung zurück, etwa den sauren Regen mit niedrigem pH-Wert, und schwächen den Wald zusätzlich. Die Ursachen verstärken sich oft gegenseitig.
- Neuartige Waldschäden sind Folgen aus der Umweltverschmutzung durch den Menschen.
- Saurer Regen ist Niederschlag mit einem besonders niedrigen pH-Wert
- Ursache: Luftverschmutzung durch saure Abgase (z.B. Schwefeldioxid
/SO 2 oder Stickoxide) - Verursacher von Waldschäden → Baumsterben (v.a. Fichten)
- Saurer Boden
- Zerstörung von Wurzeln
- Gestörte Nährstoffaufnahme
Baumsterben
- Insektenschäden treten an Waldbeständen durch massenhafte Fortpflanzung bestimmter Insektenarten auf.
- Je nach Schädling befallen Larven oder Raupen die Bäume.
- Vorwiegend vorgeschädigte Bäume betroffen.
- Teilweise Vernichtung von Waldbeständen
- Rüsselkäfer sind in jedem Wald vorhanden.
- Vermehrung bei Dürreschäden und Schnee- oder Windbruch.
- Bohrmehl
- Zahlreiche Spechteinschläge
- Vermehrte Harztropfen
- Abfallende Nadeln
- Abblätternde Rinde
- Entrinden
- Fangbäume: gesunde, gefällte Lockbäume am Ort des Befalls werden nach Befall entrindet
- Durch Forstfachleute
- Chemische Maßnahmen
- Engerlinge sind die Larven bestimmter Insekten.
- Entwicklung im Boden
- Schädigung von Wurzeln
