Waldwirtschaft

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Die umfasst die wirtschaftliche Nutzung des Waldes mit dem Ziel der nachhaltigen Rohstofferzeugung, des Erhalts als Erholungsraum und als ökologisch wertvoller Lebensraum. Wichtigste Betriebsart ist der , der durch , Saat oder Pflanzung entsteht. Die klassische mit und Altersklassenwäldern wird zunehmend abgelöst durch den naturnahen mit standortgemäßer Mischung, gestufter Altersstruktur und . Voraussetzung dafür ist ein angepasster Schalenwildbestand.

  • entsteht durch , Saat oder Pflanzung (Kernwüchse).
  • Es ist die wichtigste Waldbetriebsart.
  • Funktion: Nutzholzgewinnung

  • Flächiges Ernten (Kahlschlagwirtschaft)
  • Flächige Neuanpflanzung (Altersklassenwälder)
  • Problem: Hoher Aufwand zur Bekämpfung von Konkurrenten der Forstpflanzen

  • Ziel ist eine standortgemäße mit unterschiedlichen und durchmischter Altersstruktur
  • sorgt für vielschichtige Bestände
  • Entwicklung aus ungünstiger Kostenstruktur der klassischen
  • Voraussetzung ist ein angepasster Schalenwildbestand
  • Zielstärkennutzung: Ernte einzelner nach Erreichen des Zieldurchmessers
  • Plenterwald: mit Bäumen aller beieinander
    • Vermeidung von Kahlschlägen

  • Keine forstliche Bewirtschaftung und Holzentnahme
    • Lediglich notwendige Maßnahmen zum Forstschutz und zur Verkehrssicherung
  • Dienen der Erhaltung und Erforschung dieser Art von
  • Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung
  • Voraussetzung zur Zertifizierung ist unter anderem das
    • Schalenwildbestand muss eine Verjüngung von standortgerechten Mischwäldern ermöglichen

  • Definition: durchschnittliche Zeit zwischen Verjüngung und Ernte der verschiedenen
  • wachsen am schnellsten
  • Energiewälder haben sehr kurze
  • = Zukunftsbaum

Beispiele

30 bis 50 Jahre
60 bis 80 Jahre
80 bis 140 Jahre
100 bis 140 Jahre
80 bis 180 Jahre
120 bis 160 Jahre
120 bis 160 Jahre
180 bis 300 Jahre

Die ist eine Bezeichnung für den Baumbestand einer Fläche. Der Bestockungsaufbau beschreibt die Struktur und Stufigkeit eines Baumbestandes. Dieser wird wie folgt unterteilt.

  • Horizontaler Aufbau: Mischung der
  • Vertikaler Aufbau: Altersunterschiede der verschiedenen

Ein Baumbestand, der die Leistungsfähigkeit des Standortes optimal nutzt und erhält, ist standortgemäß bestockt.

  • Kahlschlag: Vollständige Abholzung im Altersklassenwald
  • Schirmschlag: Abholzung unter Belassung von Samenbäumen im Altersklassenwald
  • Saumschlag: Abholzung im in schmalen im Altersklassenwald
  • Femelschlag: Kombination aus kleinflächigem und im
  • Plenterschlag: Baumentnahme abhängig vom Erreichen der Zielstärke (Einzelstammnutzung)

Kahlschlag

  • Pflegemaßnahme des Waldes, bei der gezielt entnommen werden und gleichzeitig Nutzholz anfällt.
  • Ziele
    • Verbesserung der Stabilität des Baumbestandes
    • Lenkung der Zusammensetzung der
    • Planung des Zuwachses an Bäumen
  • Fällen, Entasten, Entrinden, Ablängen (Zuschneiden)
  • Stammholz besteht aus langen Baumstämmen
  • Wertholz sind hochwertige Teile des Stamms
  • Hiebsatz darf bei nachhaltiger nicht größer sein als der
  • Festmeter: 1 m3 gestapeltes ohne Hohlräume
    • Maßeinheit beim Holzverkauf

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