Hundekrankheiten

header image

zu erkennen ist eine zentrale Verantwortung des Hundeführers; meist ist eine Abweichung vom normalen Verhalten der erste Hinweis. Wichtige Lebenszeichen sind Körpertemperatur, Puls und Atemfrequenz, daneben Appetit, Durst und . Vorbeugend wirken regelmäßige Fellpflege, Entwurmung und Impfungen, wobei Aktivimpfungen die Antikörperbildung schulen, während Passivimpfungen sofortige verleihen. Bekannte Jagdhund-Krankheiten sind , und die .

Lebenszeichen

  • Körpertemperatur
  • Puls
  • Atemfrequenz/-muster

Körperzeichen

Verhalten

  • Vor allem Veränderung zu „normalem“ Verhalten
  • „Normal“ ist abhängig von , Rasse und Wesen
  • Allgemeinzustand
  • Mattigkeit
  • Schwäche
  • Das Töten von Hunden aus gesundheitlichen Gründen (Einschläfern) muss durch einen Tierarzt erfolgen.
  • Dient der Vorbeugung von Krankheiten
  • Ziel ist die vor Infektionen durch bestimmte Erreger
  • : Unempfindlichkeit gegenüber Krankheitserregern
  • Durchführung am gesunden Hund ohne bestehende Infektion

AktivimpfungPassivimpfung
Funktionsweise„Schulung“ des Körpers zur Bildung von AntikörpernDirekte durch Antikörper
Bestandteile
  • Lebendimpfstoffe: abgeschwächte Krankheitserreger
  • Totimpfstoffe: tote Bestandteile von Erregern
Direkte Antikörper
Antikörper Körpereigene Aus Impfung
Langfristig, dauerhaftSofort, kurzfristig
ZielVorbeugender SchutzSofortige Heilung
  • Kombinationsimpfstoffe beinhalten Impfungen gegen mehrere Erreger

Zielkrankheiten

MerkhilfeUnverzichtbare Impfungen: Schöner Hund Leider Plötzlich Tot. → Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose, Tollwut.

  • Entwurmung der Hündin
  • Teilweise Herpes-Impfung der Hündin
  • Wurmkur der Hundewelpen nach den ersten 10 Tagen
  • Dokument zur Eintragung der durchgeführten Impfungen
  • Eintragung in den EU-Heimtierausweis
    • Außerdem notwendig für Auslandsreisen

  • sind Erkrankungen durch lebende Krankheitserreger
  • Auslöser
  • Infektionsweg
    • Direkter Kontakt
    • Indirekte Übertragung über Zwischenerreger oder Kleidungskontakt etc.
  • Vorbeugung
    • Impfungen
    • Abschreckstoffe

Welpensterben

Allgemeines

  • Herpesvirusinfektion
  • Hohe Sterblichkeit bei

Krankheitsbild

  • Schwäche, Saugunlust
  • Fieber
  • Tod

Gegenmaßnahmen

  • Aktive Immunisierung der Mutterhündin (vor Geburt)
  • Passive Immunisierung der

Leptospirose

Salmonellose

Allgemeines

  • Bakterielle Infektion
  • Hohes Risiko für und Hunde
  • Übertragung auf Menschen möglich (Kinder und geschwächte Menschen)

Übertragung

  • Ungekochte Fleischabfälle
  • Kot von Artgenossen

Krankheitsbild

  • Erbrechen, Durchfall
  • Blutvergiftung

  • Häufig
  • Mechanisch, chemisch oder infektiös
  • Entropium: Fehlstellung des Augenlids mit Einstülpung (meist unteres Lid)
  • Ektropium: Fehlstellung des Augenlids mit Ausstülpung (unteres Lid)
  • und können zu Augenentzündungen führen.
  • Erbkrankheiten → Zuchtausschlussgrund bei

Grauer Star

  • Trübung der Augenlinse
  • Pupille wird weißlich, trüb
  • Angeboren oder hohes

Linsenluxation

  • Verschiebung der Linse
  • Häufig bei Terriern
  • Häufig durch Zugwind bei Autofahrt mit offenem Fenster (mechanisch)
  • Verletzung mit Säuren und Laugen (chemisch)
  • Entzündung des äußeren Gehörgangs
  • Insbesondere Hunde mit langhaarigem
  • Verursacht durch , und mangelnde Hygiene
  • Schief des Kopfes
  • Schütteln des Kopfes
  • Kratzen an den Behängen
  • Ggf. Schmerzen bei Berührung
  • Ohrreinigung → Vorbeugung
  • Teils vorhandenes Überbleibsel der 1. Zehe am
  • Keine Krankheit oder Missbildung
  • Gefahr der Verletzung oder des Einwachsens → Entfernung

  • , krumme Knochen durch Mineralstoffmangel (Kalkmangel)
  • Ursache: Mangelernährung (Vitamin D und Phosphat)
  • Vorbeugung: ausgeglichene Ernährung
  • Bandscheibenvorfall an der Wirbelsäule
  • Gehäuft bei Dackeln/Teckeln
  • Schmerzen des
  • Lähmung der → Bewegungseinschränkung
  • Auffälliges Harn und Kot lassen
  • Fehlentwicklung der Hüfte
  • Schmerzen beim Laufen
  • V.a. größere betroffen
  • VererbbarZuchtuntauglichkeit

  • Angeboren oder Rachitisfolge
  • X-Beine → Kuhhessigkeit
  • O-Beine → Fassbeinigkeit
  • Teilweise Zuchtuntauglichkeit
  • Häufig durch Verkehrsunfälle
  • Erste-Hilfe → Ruhigstellung
  • Tierarzt aufsuchen
  • Analbeutelentzündung → „Schlittenfahren“ wie bei Wurmbefall
  • Hodenfehler eines oder beider Hoden
  • Harnwegentzündung → Gehäuftes Harnlassen


Nächster Artikel