Außenparasiten sind Schmarotzer, die auf der Haut anderer Tiere leben und sich vorwiegend von deren Blut oder Hautteilen ernähren; dazu zählen Zecken, Flöhe, Läuse und Haarlinge. Ein leichter Befall ist meist nicht gesundheitsrelevant, ein starker Befall schwächt das Wild und weist auf eine geschwächte Konstitution hin. Bedeutsam ist die Rolle als Krankheitsüberträger: Zecken übertragen Borreliose und FSME, Flöhe können Tularämie und Myxomatose verbreiten. Bei Jagdhunden helfen Kontaktinsektizide und regelmäßige Kontrollen.
AchtungBei Räudemilben (→ Räude) und Haarbalgmilben (→ Krätze) besteht für den Menschen eine erhöhte Ansteckungsgefahr.
- Schmarotzen in Haarbälgen und Talgdrüsen
- Tiere: Haarwild, Hunde
- Verursachen die Krätze (sehr hartnäckig)