Die Fallenjagd ist eine waidgerechte Form der Jagd, bei der Beutegreifer mit speziellen Fanggeräten lebend oder sofort tötend gefangen werden. Sie richtet sich vor allem gegen Fuchs, Steinmarder, Marderhund und Waschbär, um Niederwild und Bodenbrüter zu schützen oder Krankheiten wie Tollwut einzudämmen. Lebendfangfallen wie Kasten- oder Betonrohrfallen müssen unversehrt fangen, Totfangfallen unverzüglich töten; in mehreren Bundesländern ist zusätzlich ein Fallenlehrgang Pflicht.
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