Schrotpatronen sind mit zahlreichen kleinen Metallkugeln, den Schroten, geladene Patronen, die aus glattläufigen Flinten in einer Garbe verschossen werden. Sie werden vor allem für den bewegten Schuss auf Niederwild und Raubwild eingesetzt, etwa auf Hase, Kaninchen, Fasan, Ente und Fuchs. Gängige Kaliber sind 12, 16 und 20; bei Flinten gilt: Je größer das Kaliber, desto kleiner der Laufdurchmesser. Die Bejagung von Schalenwild mit Schrot ist in Deutschland und Österreich verboten.
- Schrot sind zahlreiche kleine Kugeln aus Metall, die in einer Garbe aus Flinten abgeschossen werden
- Schrotpatronen sind mit Schroten geladen
- Verwendung: Bewegter Schuss auf Niederwild und Raubwild
Der Aufbau von Schrotpatronen ist vergleichbar mit dem Aufbau von Büchsenpatronen.
- Patronenhülse
- Stahlbodenkappe
- Zündung
- Siehe: Zentralfeuerpatronen
- Treibladung
- Zwischenmittel
- Schrotladung
- Verschluss
- Bördelverschluss (Abdeckplatte)
- Sternverschluss
Aufgaben
- Gasdruckabdichtung vom Pulver gegenüber den Schroten
- Heraustreiben der Schrote
- Verhindert das Durchwirbeln der Schrote
- Vermeidet eine Klumpenbildung der Schrote
Aufbau
- Filz-Zwischenmittel
- Problem: Abweichschrote
- Schrotbecher
- Keine Abweichschrote
- Bessere Schrotgarbe
- Schonung des Laufs
Abpraller
Vor allem auf hartem Untergrund prallen die harten Stahlschrote mehr ab als die weichen Bleischrote.
- Bleischrote sind verboten.
- Schrote aus Weicheisen
/Stahl, Wismut oder Zink sind für die Wasserjagd zulässig.