Ballistik

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Die ist die Lehre von geworfenen oder geschossenen Körpern und untersucht in der das Verhalten von während und nach dem Schuss. Sie gliedert sich in vier Phasen: Die beschreibt die Vorgänge im , die die Vorgänge unmittelbar bei des Laufes, die den bis zum Ziel und die die Wirkung am Wildkörper. Im entstehen Gasdrücke bis 4500 bar bei und 700 bar bei .

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  • ist die Lehre von den geworfenen oder geschossenen Körpern.
  1. → Bewegung des Geschosses im
  2. → Vorgänge beim Austritt aus der Laufmündung
  3. → Bewegung des Geschosses im (nach des Laufs)
  4. → Wirkung des Geschosses im Ziel
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Zur gehören die Vorgänge im von der bis zum Geschossaustritt.

  1. Schlagbolzen schlägt auf Zündhütchen
  2. Treibmittel () verbrennt
  3. Anstieg des Gasdrucks→ Höchster Gasdruck im
  4. : Rotationsloser Geschossweg vom Hülsenmund bis zum Erreichen der und
  5. Rotationsbewegung () → Stabilisierung der Geschossflugbahn
  6. Schussentwicklungszeit: Zeit von der bis zum Austritt an der Mündung (ca. 0,002 Sekunden)

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  • Die sind die Vorgänge beim Austritt aus der Laufmündung.
  • Mündungsknall: Druckwelle (Gasdruck um 500 bar) bei der Laufmündung
  • Geschossknall: Entsteht bei Geschossgeschwindigkeiten oberhalb der Schallgeschwindigkeit
  • Der Rückstoß entsteht durch rückwärts wirkenden Gasdruck.
    • Größter Einfluss auf den Rückstoß hat das Gewicht der
      • Schwere → Geringerer Rückstoß
    • Außerdem auch Lauflänge und Pulverladung
  • Büchsengeschossen haben eine sehr hohe Mündungsgeschwindigkeit (V0 ca. 700 – 1000 m/s).
  • haben eine geringe Mündungsgeschwindigkeit (V0 ca. 300 – 400 m/s).
    • Kleinere verlieren schneller an Geschwindigkeit.

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  • Luftwiderstand
  • Geschossform
  • Erdanziehung (Schwerkraft)
  • itterung (Wind)
  • Anfangsgeschwindigkeit ()
  • Rohrerhöhung (Schusswinkel)
  • Drall

MerkhilfeLEWARD: Luftwiderstand, Erdanziehung (Schwerkraft), itterung (Wind), Anfangsgeschwindigkeit (), Rohrerhöhung (Schusswinkel), Drall

  • ist die Gestrecktheit der eines Geschosses
  • Einflussfaktoren
    1. Anfangsgeschwindigkeit
    2. Geschossform (Widerstand)
    3. Geschossgewicht

Beispielgeschosse mit hoher Rasanz

GeschosstypGeschossgewicht
6,5 × 686 g
6,5 × 57 R6 g

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  • Anders als bei der von Einzelgeschossen, gibt es bei zahlreiche . Diese beeinflussen einander.
  • Im berühren die den und auch einander. Dadurch kommt es zur .
  • Die hat zwei Anteile:
  • Je weiter fliegen, desto größer ist die (Breiten- und Längsstreuung).

MerkeJe weiter fliegen, desto größer ist die .

  • Die Breitenstreuung ist für „wichtiger“.
  • Beeinflussung durch:
  • Sie kann mit der 16-Felder-Scheibe (z.B. mit Hasenbild) überprüft werden.

  • Die Längenstreuung entspricht etwa 1/10 der Schussentfernung
  • 35 m Schrotentfernung ≙ 3,5 m Längenstreuung
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  • Der entspricht der höchsten Reichweite von aus .
    • Höchstreichweite: Entfernung zwischen Laufmündung und maximal entferntem Auftreffpunkt des Geschosses.
    • Höchste Reichweite wird bei einem Schusswinkel von 30 bis 35 Grad erreicht.
    • Gefährdung von Menschen und Sachen

    Die Streuung (→ Breitenstreuung) von Schroten erhöht die des Gefährdungsbereichs.

    Höchstschussweite
    JagdbüchsenpatronenBis zu 5.000 m

    Pistolen- und

    Bis zu 2.000 m
    1.500 m
    1.500 m
    4 mm 400 m
    3 mm 300 m
    2 mm 200 m

    Merke

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    • Die ist die Wirkung des Geschosses im Ziel.
    • Je nach (Einzelgeschoss oder ist die tödliche Wirkung im Ziel anders.
    • → Mechanische Zerstörung
    • : Organschäden und Blutverlust führen zum Tod
    • Einflussparameter:
      • Treffpunktlage
      • Zerlegung/Deformation des Geschosses → Energieabgabe
    • Siehe auch:
    • Schrotgeschosse → Nervenlähmung → Schocktod
    • : Sofortiger Tod
    • Einflussparameter:
      • Auftreffgeschwindigkeit
      • Energieabgabe
    • Siehe auch:


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