Die Selbstladeflinte ist eine halbautomatische Flinte mit glattem Lauf, die nach jeder Schussabgabe selbsttätig durch Rückstoß oder Gasdruck nachlädt. Zugelassen ist eine Magazinkapazität von maximal zwei Patronen plus einer Patrone im Patronenlager, also drei Schüssen ohne Nachladen. Ihre Handhabung folgt dem Fünf-Punkte-Schema Zustand, Sicherheit, Kennzeichnung, Beschreibung, Handhabung. Der Zustand wird über die fünf G geprüft, die Sicherheitsüberprüfung folgt SÖSEL.
Wie immer gehen wir auch bei der Selbstladeflinte nach dem gleichen Schema vor:
- Zustand
- Sicherheit
- Kennzeichnung
- Beschreibung
- Handhabung
TippBeschreibe, was du tust!
Wenn du an dieser Waffe geprüft wirst, mach dir zunächst die Besonderheiten der Selbstladeflinte klar:
- Wo liegt die Sicherung?
- Halbautomatische Waffe
- Maximal 3 Patronen beladen
- 2 Patronen im Magazin
- 1 Patrone im Patronenlager
- Wie funktioniert der Ladevorgang? Wie kann ich das ohne scharfe Munition simulieren?
- Siehe: Selbstladesysteme
Merkhilfe5G – wie das Handynetz.
MerkeDie Sicherheitsüberprüfung beginnt mit dem sicheren Bereich.
Die Kennzeichnung befindet sich auf den wesentlichen Teilen. Es kommt auf 4 Angaben an:
- Kaliber
- Beschusszeichen
- Hersteller
- Waffennummer
MerkhilfeKa Be He Wa
- Wesentliche Teile: Glatter Lauf, Patronenlager, Selbstladesystem
- Weitere Teile: Druckknopfsicherung, zweiteiliger Schaft
- Jagdliche Einsatzmöglichkeiten (Flintenkaliber) und Optik (Offene Visierung)
- Jagdfertig machen oder standfertig machen (Jagd, Stand, Abfangen)
- Schussabgabe (+ Nachladen)
- Schussabbruch
- Schrankfertig machen
- Mit Pufferpatrone
- Ohne Pufferpatrone
- Schießstandgerecht ablegen
- Transport
- Zur Jagd (entladen, zugriffsbereit)
- Zum Schießstand (entladen, nicht zugriffsbereit)
- Hindernisse
/Kanzel (entladen/unterladen) - Gesellschaftsjagd
/Schießstand (→ Verschluss geöffnet bis zum Stand)