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Jagdbezirke und Hegegemeinschaften (2. Abschnitt NJagdG)

Jagdbezirke (§ 4 BJagdG)

  • Abrundung von , wenn für die notwendig ( § 5 BJagdG)
    • Zuständigkeit bei der Unteren Jagdbehörde
    • Details in § 7 NJagdG und in AB-NJagdG

Befriedete Bezirke (§ 6 BJagdG)

Beispiele (§ 9 NJagdG)

Befriedung nach Gesetz

Befriedung nach Verwaltungsakt

  • Gebäude
  • Hofräume
  • Hausgärten
  • Campingplätze
  • Kleingärten
  • Friedhöfe
  • Ortsteile
  • Grundflächen, die gegen von abgeschlossen sind
  • Öffentliche Anlagen
  • Fischteiche
  • Sportplätze
  • Golfplätze

Besonderheiten in Niedersachsen (§ 9 NJagdG)

Befriedung aus ethischen Gründen (§ 6a BJagdG)

  • Ein Eigentümer (als natürliche Person) einer kleinen Fläche in einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk, kann eine Befriedung der Fläche beantragen, wenn er glaubhaft macht, die aus ethischen Gründen abzulehnen.

Eigenjagdbezirke (§ 7 BJagdG)

  • ZusammenhängendeFlächen für land-, forst- oder fischereiwirtschaftliche Nutzung von mindestens 75 Hektar bilden einen .
  • Eigentum einer Person, einer Personengemeinschaft oder des Staates
  • : Eigentümer oder Nutznießer (z.B. Pächter oder Benannter)
AchtungBeachte das Landesjagdgesetz. Abweichungen sind hier häufig.

Gemeinschaftliche Jagdbezirke

  • Mindestgröße: 250 Hektar ( § 12 I 1 NJagdG)
    • Ausnahme: 200 Hektar möglich ( § 12 I 2 NJagdG)
  • Teilung: Zweidrittelmehrheit nötig ( § 13 NJagdG)
  • Zusammenlegung: Zustimmung der erforderlich ( § 14 I 1 NJagdG)
  • Gebietsänderung: Bestehende bleiben ( § 14 II 1 NJagdG)
AchtungBeachte das Landesjagdgesetz. Abweichungen sind hier häufig.

Jagdgenossenschaft (§ 9 BJagdG, § 15 NJagdG)

  • Mitglieder: Grundstückseigentümer im gemeinschaftlichen Jagdbezirk
    • Eigentümer von befriedeten Flächen sind keine Mitglieder
  • Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts
  • Vertretung durch den Jagdvorstand Solange kein Jagdvorstand gewählt ist, werden die Geschäfte des Jagdvorstandes vom Gemeindevorstand übernommen.
  • Beschlüsse: Mehrheit der Jagdgenossen und Grundfläche nötig (Personenmehrheit und Flächenmehrheit) Das soll die großen Ungleichheiten der Grundflächen der Mitglieder ausgleichen.
  • Aufsicht durch die Jagdbehörde (§ § 15 I 2 NJagdG)
  • Pflichten der :
    • Satzung der Jagdbehörde vorlegen (§ § 15 II 1 NJagdG)
    • (§ § 15 III 1 NJagdG)

Jagdnutzung (§ 10 BJagdG)

  • Verpachtung: In der Regel erfolgt die Jagdnutzung durch Verpachtung.
    • Methoden: Öffentliche Versteigerungen, schriftliche Gebote, Verlängerung bestehender Pachtverhältnisse.
    • Pachtfähigkeit: Kann in der Satzung auf Mitglieder der beschränkt werden.
  • Angestellte : Die Jagd kann auch durch angestellte ausgeführt werden.
  • Ruhende Jagd: Auf Antrag bei der Jagdbehörde kann die Jagd ruhen gelassen werden.
  • Reinertrag: Entsteht durch und andere Einnahmen minus Kosten und kann an die Genossen ausgeschüttet werden.

Jagdkataster

  • Was ist ein ?
    • Ein Verzeichnis der Jagdgenossen und ihrer bejagbaren Flächen.
    • Gibt die Größe der jeweiligen Flächen an.
  • Warum ist es wichtig?
    • Abstimmungen: Grundlage für die Beschlussfassung in Versammlungen der . Ermöglicht eine gerechte Verteilung der Stimmrechte basierend auf der Größe der bejagbaren Flächen.
    • Einnahmen: Basis für die Ausschüttung von Einnahmen, wie Pachtgebühren. Ermöglicht eine anteilige Ausschüttung an die Jagdgenossen.

Hegegemeinschaften (§ 10a BJagdG, § 17 NJagdG)

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