Als Kahlwild wird das weibliche Wild zusammen mit den Kälbern bei allen Hirscharten (z. B. Rotwild) bezeichnet. Die Rudel aus den Muttertieren und den Jungtieren werden deshalb auch Kahlwildrudel genannt. Sie werden von einem Alttier mit Kalb geführt, welches als Leittier bezeichnet wird. Im zweiten Lebensjahr trennen sich die männlichen Tiere vom Kahlwildrudel und treten dem Hirschrudel bei.
Der Kälberfang dient dem Abnicken von Wild mit der kalten Waffe, wenn ein Fangschuss nicht anzutragen ist. Hierzu wird die Klinge von vorne durch den Stich ins Herz gestoßen. Die Durchführung ist schwierig und sollte nur angewendet werden, wenn ein Blattfang nicht möglich ist.
Eine Fütterungseinrichtung, die nur Kälbern (insbesondere Rotwildkälbern) zugänglich ist. Erwachsene Tiere sind durch entsprechende Einbauten (z. B. Schlupföffnungen) ausgesperrt.
Bei gezogenen Läufen (Büchsen) ist das Kaliber ein Maß für den Außendurchmesser von Geschossen und den Innendurchmesser von Läufen.
Bei glatten Läufen (Flinten) wird der Laufinnendurchmesser indirekt angegeben. Er entspricht dem Durchmesser der Kugeln, die aus einem englischen Pfund (453,6 g) Blei geformt werden können. Die Anzahl der Kugeln, die aus einem Pfund geformt werden, ist die Kaliberangabe.
MerkeBei Flintenläufen gilt: Je größer das Kaliber, desto kleiner der Laufdurchmesser.
Kaliberverändernde Einrichtungen sollen den Einsatzbereich einer Waffe erweitern. Hierzu kann nur der Lauf oder auch ein größeres System ausgetauscht werden. Eine weitere Möglichkeit ist es einen Lauf kleineren Kalibers in den vorhandenen Lauf einzuschieben. Außerdem gibt es Reduziersysteme die auf Ebene der Munition die Verwendung kleinerer Kaliber und anderer Patronen ermöglichen.
Wenig fruchtbare Böden mit hohem Kalkanteil.
Eine alte Fährte, die nicht mehr warm ist (mindestens 2–3 Stunden alt).
Die Balz des Auer- und Birkhahns, der kein Begatten der Henne folgt – also vor allem im Herbst und am Ende der Balzsaison.
Sammelbezeichnung für jagdlich genutzte Hieb- und Stoßwaffen, die ihre Energie aus Muskelkraft beziehen. Hierzu gehören z.B. Waidmesser und Waidbesteck.
Die Kammer ist beim Haarwild (im engeren Sinne beim Schalenwild) die Brusthöhle oberhalb des Zwerchfells, welche von den Rippen umgeben ist. In dieser liegen die überlebensnotwendigen Organe Herz und Lunge, weshalb der Kammerschuss bei der Bejagung angestrebt wird.
Der Kammergriff oder auch Kammerstängel ist der Bedienhebel vom Zylinderverschluss.
Der Drehkammerverschluss ist ein Zylinderverschluss von Waffen mit starren Läufen. Der Verschluss der Waffe erfolgt über eine Drehbewegung des Zylinders bzw. der Kammer mithilfe des Kammergriffs.
Das Mauser System 98 ist ein klassischer Drehkammerverschluss. Hiervon abzugrenzen ist der Geradezugverschluss.
Der Jagdflug des Beizvogels, bei dem er sich mit weit ausholenden, wiegenden Schwingenschlägen auf das Wild stürzt, weil er von dessen Stärke und Gefährlichkeit überzeugt ist.
Die Haube des Beizvogels.