Fährtenzeichen bei Schalenwild, das als Verlängerung des Näsleins entsteht:
Weibliches Haarraubwild (je nach Literatur ist die Dächsin ausgenommen). Früher auch Bezeichnung für eine Hündin.
Die Fahne sind die Haare an der Rute von langhaarigen Hunderassen.
Aufeinanderfolgende Laufabdrücke (Trittsiegel) eines Lebewesens (z. B. Schalenwild)
Mit dem Fährtenbruch wird die Fluchtrichtung des Wildes markiert.
JägerInnen, die eine Fährte richtig ansprechen können, sind fährtengerecht bzw. fährtenkundig.
Laut des Jagdhundes beim Verfolgen von Wild auf der Fährte ohne das Wild zu sehen.
Fährtenschuhe sind Hilfsmittel zur Ausbildung von Jagdhunden in der Schweißarbeit. In die Schuhe werden an der Unterseite die Schalen des Wildes eingespannt. Der Jagdhundeausbilder kann dann eine Kunstfährte für den Hund ablaufen. Diese Art der Fährte ist eine Alternative zur Duftspur mit Schweiß.
Gemeinsamkeiten | Aussehen | Schlagverhalten | |
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Lederner Schutzhandschuh des Falkners, der dessen linke Hand und Unterarm vor den Krallen und Fängen des Beizvogels schützt. Um auch den Unterarm zu schützen, hat er eine lange sogenannte Armstulpe, die ebenfalls aus Leder gearbeitet ist. Der Hersteller gibt an, für welchen Vogeltyp (z. B. Habicht, Falke oder Adler) der Handschuh geeignet ist; schwere Adler erfordern besonders dickes und robustes Leder. Der Falknerhandschuh wird an der linken Hand getragen, da der Vogel dort sitzt.
Vom Falkner auf der rechten Körperseite getragene Tasche. (Der Beizvogel sitzt auf der linken Faust.) Die Falknertasche sollte genug Platz bieten, um die notwendige Ausrüstung des Falkners und evtl. gemachte Beute verstauen zu können. Auch sollte der Falkner immer ausreichend Atzung (Futter- und Belohnungsstücke, meist kleine Fleischstücke) mitführen, um den Vogel nach einem Fehlflug wieder zu sich locken zu können. Die trapezförmige Grundform der Falknertasche ist seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar.
Fallprügel: der Prügel oder Knüppel der Prügel- oder Knüppelfalle.
Kahler, dürrer Baum (auch Hakbaum genannt), an dem bei der Krähenjagd ein Uhu oder ein Lockbild aufgestellt wird und an dem erlegte Greif- und Rabenvögel aufgehängt wurden.
Vorrichtungen aus Holz, Draht, Kunststoff oder Metall, mit denen Wild lebend oder tot gefangen werden soll. Mit diesen Fallen kann zum Beispiel in befriedeten Bezirken, in denen die Jagd ruht, regulierend in den Wildbestand eingegriffen werden. Zu unterscheiden ist zwischen Lebendfangfallen (z. B. Kastenfallen, Wippbrettfallen), die das Tier unversehrt einsperren, und Totfangfallen (z. B. Schwanenhals, Eiabzugseisen), die das Tier unmittelbar töten sollen. Der Einsatz von Fallen unterliegt strengen tierschutzrechtlichen Vorgaben und ist in manchen Bundesländern eingeschränkt.
Die Fallenjagd wird vor allem auf scheue und nachtaktive Beutegreifer ausgeübt, da die Bejagung mit der Büchse schwierig ist. Häufig werden mit der Fallenjagd Fuchs, Steinmarder und Waschbär bejagt.
Fallen müssen entweder unversehrt lebend fangen oder unverzüglich töten, um eine waidgerechte Ausübung zu gewährleisten. Geeignete Fangplätze sind zum Beispiel Zwangswechsel oder Gebäudewände.