Ein Gamsbock mit besonders starkem (langem) Bart. Übertragen auch Bezeichnung für einen auffällig langen, prächtigen Gamsbart.
Der unbefiederte, oft wächsern glänzende Bereich an der Schnabelwurzel von Vögeln, in dem die Nasenlöcher liegen. Besonders auffällig bei Greifvögeln, aber auch bei Tauben und anderen Vogelarten vorhanden.
Wadcutter sind spezielle Geschosse zum sportlichen Schießen auf Scheiben.
Sie haben einen flachen Geschosskopf, damit an der Schießscheibe klar umrissene Löcher ausgestanzt werden. Das erleichter die Auswertung des Ergebnisses.
Außerdem sind die Geschosse tiefer in die Hülse eingelassen. Dadurch hat die Patrone weniger Treibladung, was zu einem geringeren Rückstoß führt und die Treffgenauigkeit verbessern soll.
Das Waffengesetz unterteilt Waffen in Schusswaffen oder ihnen gleichgestellte Waffen und tragbare Gegenstände. Wesentliche Teile von Schusswaffen, zu denen Lauf, Verschluss, Patronenlager und das Griffstück von Kurzwaffen gehören, sind rechtlich den Schusswaffen gleichgestellt. Zu den tragbaren Gegenständen gehören typische Waffen wie Drosseln und Hiebwaffen und untypische Waffen wie Messer.
Die Keilerwaffen sind die Eckzähne des Keilers. Sie setzen sich aus den Haderern im Oberkiefer und den Hauern im Unterkiefer zusammen. Nur etwa ⅓ von diesen ist von außen sichtbar, ⅔ sind im Unterkiefer versteckt. Als ganzes präpariert sind sie eine beliebte Trophäe. Die Eckzähne der Bachen werden als Haken bezeichnet.
Der Waffenschein ist die waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit. Die Erteilung von Waffenscheinen ist eine Ausnahme für Antragsteller, die mehr als die Allgemeinheit gefährdet sind und deren Gefährdung durch eine Schusswaffe reduziert wird. Hiervon abzugrenzen ist der Jagdschein als Erlaubnis zum Führen einer Schusswaffe für den Jäger. Diese ist auf die Jagdausübung im Revier begrenzt.
Sammelbegriff für alles, was mit der Jagd und dem Weidwerk zusammenhängt; Grundlage zahlreicher jagdlicher Komposita wie Waidmann, Waidwerk, Waidgerechtigkeit. Das Wort geht auf die indogermanische Wurzel *uid zurück (Bedeutung: 'sich Nahrung verschaffen'), die über althochdeutsch weida zu mittelhochdeutsch weid wurde. Die Schreibweise mit 'ai' (Waid) verbreitete sich vor allem durch das Reichsjagdgesetz von 1934; die ältere Schreibweise mit 'ei' (Weid) ist etymologisch ursprünglicher und im Bundesjagdgesetz sowie in Österreich und der Schweiz gebräuchlich. Heute sind beide Schreibweisen anerkannt.
Das Waidblatt ist eine kalte Waffe mit einer ca. 20 cm langen Klinge. Es dient zum Abfangen von Wild.
Waidgerechtigkeit ist die Summe der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln für eine fachgerechte Jagdausübung. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und damit mehr als nur eine persönliche Einstellung – sie ist Pflicht.
Die moderne Waidgerechtigkeit ruht auf 3 Säulen:
Ein Hund der geschnallt Laut gibt, ohne Wild zu verfolgen oder eine Witterung zu haben.
After oder Enddarm des Wildes oder des Jagdhundes.
Synonym für waidgerecht. Beschreibt ein Verhalten, das den Regeln der Waidgerechtigkeit entspricht.
Dankende Antwort des Jägers auf das ihm gewünschte 'Waidmannsheil'.
Gruß und Glückwunsch der Jäger untereinander.
Bildhafte und ausdrucksstarke Fachsprache der Jäger die als Bestandteil des jagdlichen Brauchtums vermittelt wird. Die Ausdrücke unterscheiden sich von der wissenschaftlichen Bezeichnung.
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