Ein Schutz aus Leder oder Leinen, der früher den Hatzhunden umgeschnallt wurde, um diese vor wehrhaftem Wild zu schützen.
Laut Deutschem Bundesjagdgesetz (BJagdG) beinhaltet das Jagdrecht die „ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, (Wild) zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen." Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden. Die Hege hat zum Ziel, einen den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten sowie seine Lebensgrundlagen zu pflegen und zu sichern. Die Jagdausübung erstreckt sich auf das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen und Fangen von Wild.
Zusätzlich zur Verwaltungsgebühr wird bei der Beantragung oder Verlängerung des Jagdscheins in fast allen Bundesländern eine Jagdabgabe erhoben. Diese ist zweckgebunden und dient der Förderung des Jagdwesens (z. B. Wildtierforschung, Lebensraumverbesserung).
Unterschieden wird zwischen Einzeljagd, die alle Jagdarten umfasst, die der Jäger allein oder in Begleitung (z. B. einer revierkundigen Person) ausüben kann, und Gesellschaftsjagd, die von mehreren Jägern und Treibern durchgeführt wird.
Der Jagdausübungsberechtigte kann einen Jagdaufseher zur Unterstützung bei der Revierbetreuung einsetzen. Welche Befugnisse er hat, hängt von der Bestätigung durch die Jagdbehörde ab (Voraussetzung: Gültiger Jagdschein und fachliche Eignung).
Sammelbegriff für alle Jagdwaffen, Jagdbekleidung und Hilfsmittel (z. B. Optiken, Jagdmesser, Rucksäcke), die für die Jagdausübung benötigt werden.
Der Jagdausübungsberechtigte in einem Jagdbezirk ist
Das Recht zur Jagdausübung liegt beim Inhaber eines Jagdbezirks (Eigenjagdbesitzer oder Jagdpächter). Es kann an Jagdgäste oder angestellte Jäger übertragen werden.
Alle Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen und legal bejagt werden dürfen.
Eine Fährte, die mindestens 24 Stunden alt ist.
Beim männlichen Schalenwild: ein Tier, das ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Stärke erreicht hat und damit zur Strecke gebracht werden darf.
Die Jagdbehörde ist die zuständige Verwaltungsstelle für jagdrechtliche Angelegenheiten. Sie ist in drei Stufen organisiert.
Jagdbeiräte sind Zusammenschlüsse von Vertretern der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagdgenossenschaften, Jägern und des Naturschutzes auf Landesebene. Sie sollen Jagdbehörden bei Grundsatzfragen und wichtigen Einzelfragen beraten. Hierzu gehören Verstöße gegen die Waidgerechtigkeit, die Befriedung aus ethischen Gründen und die Erstellung von Abschussplänen.
Jagdbezirke (oder auch Revier) sind Flächen, auf denen die Jagd ausgeübt werden darf. Sie werden in
Jagddruck ist die Beeinträchtigung des Wildes durch eine zu intensive Bejagung. Hierdurch wird der Lebensrhythmus des Wildes gestört und es wird heimlich. Typische Ursachen für einen erhöhten Jagddruck sind ein häufiges Pirschen, häufige Einzelansitze an Einständen und ein Übermaß an Gesellschaftsjagden. Als Gegenmaßnahme bieten sich einzelne große Gesellschaftsjagden. Bei diesen kann mit einer einmaligen Beunruhigung eine große Strecke erzielt werden. Weitere Gegenmaßnahmen sind die Intervalljagd und die Schwerpunktbejagung.
Der Jagderlaubnisschein – umgangssprachlich auch Begehungsschein – ist eine schriftliche Jagderlaubnis, die zur selbstständigen Jagdausübung berechtigt. Sie ist nicht an andere Personen übertragbar.
Unterteilung von Jagderlaubnisscheinen:
Volkstümliche Bezeichnung für alle Beizfalken.
In der Waffenhandhabung ist ein möglicher Prüfungsbestandteil, die Waffe jagdfertig oder standfertig zu machen.
Hierzu stellst du folgenden Zustand her: