Das Jagdlexikon

1541 Begriffe aus der Jagd
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Rotwild

Rotwild, Rothirsch
KategorieBeschreibung
Zuordnung
Bezeichnung
Gewicht
  • ♂160 – 180 kg
Aussehen
  • Sommer: rotbraun
  • Winter: graubraun
Geweih
  • nur Hirsche
  • Abwurf: Februar/März
  • Fegen: Juli/August
Lebensraum
  • Wälder (früher halboffene Landschaften)
Lebensweise
  • gesellig in Rudeln
Ernährung
Fortpflanzung
Rotwild

Weitere Begriffe:

Randfeuerpatronen

Randfeuerpatronen, Randfeuerzündung

Patronen bei denen der Zündsatz am Rand des Hülsenbodens sitzt. Für die Zündung muss der Schlagbolzen am Rand auftreffen.

Büchsenmunition
Büchsenmunition Zündung Randfeuerpatronen

Rosen

Kranzförmige Verdickungen am unteren Ende von Gehörn- und Geweihstangen. Bei der Geweihbewertung gilt eine ausgeprägte Perlung der Rosen als wünschenswert.

Rosen

Rosen, Flammen, Balzrosen

Hautwulst über den Augen vieler Hühnervögel. Beim Auerwild besonders auffällige nackte, rote Haut.

Revolver

Der Revolver ist eine Kurzwaffe, bei denen sich jede Patrone in einem eigenen, sich drehenden Patronenlager der Trommel befindet. Revolver haben eine geringere Feuerkraft als Pistolen, sind jedoch sehr leicht in der Bedienung.

Kurzwaffen
Kurzwaffen Revolver

Roterle

Roterle, Schwarzerle, Erle
Früchte
  • Fruchtzapfen
Blätter
  • Eiförmig
Rinde
  • Schwarz-grau
  • Rissig
Standort
  • Nass
Bedeutung
  • Gute Brutgelegenheiten
  • Entenbiotope
Bäume
Bäume Laubbäume Schwarzerle

Rebhuhn

Rebhuhn, Rebhahn
KategorieBeschreibung
Zuordnung
  • Hühnervogel
  • Feldhuhn
Aussehen
  • rotbraun, graue Brust
  • Kopf: rostbraun
Lebensraum
Lebensweise
Ernährung
  • Kräuter, Körner, Beeren
  • Küken: tierische Nahrung
Fortpflanzung
Rebhuhn

Rasanz

Rasanz ist die Gestrecktheit der Flugbahn eines Geschosses. Die Rasanz ist abhängig von der Ausgangsgeschwindigkeit, der Geschossform (Widerstand) und dem Geschossgewicht. Je gerader die Flugbahn, desto höher die Rasanz.

Ballistik
Ballistik Außenballistik Rasanz

Rosenstock

Rosenstock, Stirnzapfen

Auswuchs des Stirnbeins bei Geweihträgern, auf dem die Stange mit der Rose sitzt.

Rehbock

Männliches Rehwild

Ringeln

Arbeitsmethode beim Aufbrechen von Wild bei der das Weidloch von außen mit dem Messer geringelt wird, um das Aufbrechen des Schlosses zu umgehen. Der Weiddarm wird so herausgelöst und kann in die Bauchhöhle gezogen werden.

Wildbrethygiene in der Praxis
Wildbrethygiene in der Praxis Aufbrechen Ringeln

Reinertrag

Der Reinertrag eines gemeinschaftlichen Jagdbezirkes entsteht durch die Jagdpacht und sonstige Einnahmen abzüglich aller Kosten. Dieser Ertrag der Jagdnutzung kann an die Jagdgenossen ausgeschüttet werden. Hierüber entscheidet die Jagdgenossenschaftsversammlung.

Einführung zum Bundesjagdgesetz
Einführung zum Bundesjagdgesetz Jagdbezirke und Hegegemeinschaften (II. Abschnitt) Reinertrag

Rundwürmer

Rundwürmer sind eine große Klasse von Parasiten. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Spulwürmer, welche Darm, Herz und Lunge befallen können. Regelmäßige Wurmkuren helfen bei der Vorbeugung von Infektionen.

Innenparasiten
Innenparasiten Rundwürmer

Reviersystem

Im Reviersystem ist die Ausübung des Jagdrechts an Jagdbezirke bzw. Reviere gebunden. Das deutsche Jagdrecht basiert auf dem Reviersystem und ist über etwa 150 Jahre historisch gewachsen. Alternativ gibt es zum Beispiel auch Lizenzsysteme, bei denen der Staat das Jagdrecht besitzt und Lizenzen zur Jagd in einem gewissen Gebiet verkaufen kann.

Einführung zum Bundesjagdgesetz
Einführung zum Bundesjagdgesetz Grundlagen (I. Abschnitt) Reviersystem

Rotklee

Rotklee, Wiesenrotklee
Ackerbau
Ackerbau Schmetterlingsblütler Rotklee

Reiherente

  • ♂, ♀: „Reiherfeder“ am Hinterschopf
  • ♂: weiße Flanken, Körper schwarz
  • ♀: graubraun, angedeuteter Federschopf
Weitere Enten
Weitere Enten Tauchenten Reiherente

Ringelnatter

Die Ringelnatter ist eine Schlange mit hellen halbmondförmigen Ringen am Hinterkopf.

Merkmal
  • Hellgelbe Ringe am Hinterkopf
Lebensraum
  • Gewässer
  • Feuchtwiesen
  • Moore
Fortpflanzung
  • Eierlegend
Reptilien
Reptilien Schlangen Ringelnatter

Revier

Revier, Jagdbezirk

Jagdbezirke (oder auch Revier) sind Flächen, auf denen die Jagd ausgeübt werden darf. Sie werden in Eigenjagdbezirke und Gemeinschaftsjagdbezirke unterteilt.

Einführung zum Bundesjagdgesetz
Einführung zum Bundesjagdgesetz Jagdbezirke und Hegegemeinschaften (II. Abschnitt) Jagdbezirke

R-Strategen

Arten mit einer hohen Reproduktionsrate (R), die sich über ihre Kapazitätsgrenze hinaus vermehren und so nur ein geringer Teil der Nachkommen überlebt.

Einführung zur Ökologie
Einführung zur Ökologie Grundlagen R-Strategen

Rote Krätze

Rote Krätze, Krätze
Krätze ist das Krankheitsbild, welches durch Haarbalgmilben bei Haarwild und Hunden hervorgerufen wird. Diese schmarotzen in Haarbälgen und Talgdrüsen und schwierig zu beseitigen.
Außenparasiten
Außenparasiten Milben Krätze

Räude

Entzündliche durch Grabmilben hervorgerufene Hautveränderung mit Schwielenbildung, Juckreiz und Haarausfall. Am häufigsten werden Gams und Fuchs befallen. Befallene Stücke sollten erlegt werden ohne durch übermässige Beunruhigung eine Ausbreitung zu verursachen. Das Wildbret ist genussuntauglich. Für den Menschen besteht erhöhte Ansteckungsgefahr.

Außenparasiten
Außenparasiten Milben Räude

Rückbeißer

Rückbeißer, Rückbiss

Bei Rückbeißern stehen die unteren Schneidezähne deutlich hinter den Oberen. Hund mit Rückbiss sind zuchtuntauglich.

Grundlagen der Jagdhunde
Grundlagen der Jagdhunde Gebiss Rückbeißer

Rupfung

Wenn Greifvögel Vögel als Beute schlagen, ziehen sie die Federkiele als Ganzes intakt heraus, was als Rupfung bezeichnet wird. Haarraubwild beißt die Federkiele kaputt, was als Riss bezeichnet wird. Gehört zu den Pirschzeichen.
Einführung zu den Greifvögeln
Einführung zu den Greifvögeln Ernährung Rupfung

Roter Holunder

Roter Holunder, Hirschholunder, Traubenholunder
Sträucher
Sträucher Straucharten Roter Holunder

Rachenbremsenlarven

Rachenbremsenlarven sind Außenparasiten, welche Rotwild, Rehwild und Damwild befallen. Sie werden von der Rachenbremse oder Rachendasselfliege im Sommer im Windfang des Wildes abgesetzt. Die Larven überwintern im Rachenraum und werden im Frühjahr (April bis Juni) über den Windfang wieder ausgehustet. Beim Wild zeigt sich das durch Kopfschleudern, Niesen und Husten. Das Wildbret ist genusstauglich.

Außenparasiten
Außenparasiten Larvenbefall Rachenbremsenlarven

Rotte

Gruppe von Schwarzwild. Eine Bache mit Frischlingen macht noch keine Rotte aus.

Schwarzwild
Schwarzwild Lebensraum und Lebensweise Rotte

Ringelgans

Ansprechen: schwarzer Kopf und Hals, weißer Halsring

Gänse
Gänse Meergänse Ringelgans

Rüde

Männlicher Fuchs oder Hund