Das Jagdlexikon

2152 Begriffe aus der Jagd
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Ludern

Wildbret das in Verwesung übergeht (genussuntauglich wird)

Weitere Begriffe:

Lauf

Der Lauf ist ein wesentlicher Bestandteil von Waffen. Er nimmt die Munition auf und beschleunigt das Geschoss mit dem Gasdruck der Zündung in Richtung des Ziels. Es wird zwischen Büchsenläufen mit gezogenem Innenprofil und Flintenläufen mit glattem Innenprofil unterschieden.

Leberschuss

Milzschuss

Bei Leberschuss und Milzschuss zeichnet das Wild mit Zusammenzucken und Rundrücken. Es zieht mit Krummrücken unbeholfen fort. Am Anschuss findet sich Leberschweiß mit bitterem Geschmack oder Milzschweiß. Der Schuss ist meist erst nach Minuten bis Stunden tödlich. Die Nachsuche sollte erst nach 2-3 Stunden erfolgen, damit das Wild sich niedertun kann.

Leberegel

Leberegel sind Innenparasiten, welche Schalenwild, Wildkaninchen und Feldhasen befallen können. Es wird zwischen großen und kleinen Leberegeln unterschieden. Beim großen Leberegel sind Zwergschlammschnecken der Zwischenwirt. Der kleine Leberegel hat mit Gehäuseschnecken und Ameisen zwei Zwischenwirte.

Als Krankheitszeichen fallen bei befallenen Stücken allgemeine Zeichen wie Mattigkeit und Kümmern auf. Am Aufbruch finden sich Egel in der Leber. Außerdem hat die Leber Bohrlöcher.

Erkrankte Stücke sollten geschossen werden. Außerdem kann man zur Vorbeugung das Biotop für die Fressfeinde der Zwischenwirte verbessern.

Das Wildbret ist (ausgenommen der Leber) genusstauglich. Leberegel sind kein bedenkliches Merkmal.

Lärche

Früchte
  • Kugelige Zapfen
Nadeln
  • Flache, stumpfe Nadeln
  • Werden im Winter abgeworfen
Standort
Besonderheiten
Bedeutung

Lochvisier

Geschlossene Visierung, Diopter

Diopter oder Lochvisiere sind geschlossene Visierung. Das Zielloch von diesen ersetzt die Kimme von offenen Visierungen. Werden vorwiegend bei Sportgewehren verwendet.

Lochschaft

Lochgriff
  • Lochschaft mit Pistolengriff
  • Besonderheit: „Daumenloch“

Leitbruch

Folgebruch

Mit dem Leitbruch oder Folgebruch signalisiert ein Jäger, in welche Richtung er sich fortbewegt hat.

  • Befegt, halb armlang
  • Gewachsene Spitze zeigt in Folgerichtung

LMHV

Lebensmittelhygieneverordnung

Laufbürste

Die Laufbürste oder auch Kastanie ist eine Duftdrüse des Rehwildes, die an den Hinterläufen als dunkler Fleck über dem Sprunggelenk erkennbar ist.

Lagerfrucht

Durch Wind oder Regen umgedrücktes Getreide

Laufschuss

Vorderlaufschuss, Hinterlaufschuss

Je nachdem ob Vorder- oder Hinterlauf getroffen wurde, knickt das Stück ein. Bei der Flucht schlackert der getroffene Lauf und wird geschont. Am Anschuss findet sich Wildbretschweiß, Schnitthaar und Knochensplitter. Eine Nachsuche sollte erst im Intervall von 3 bis 6 Stunden erfolgen, da die Schüsse selten schnell tödlich sind.

Letzter Bissen

Der letzte Bissen gehört zu den Streckenbrüchen und soll dem Wild die letzte Ehre erweisen.

Linde

Früchte
  • Kleine, runde Nüsse
Blätter
  • Herzförmig
  • Gesägt
Besonderheiten
Bedeutung

Lichtbaumarten

Lichtholzarten

Lichtbaumarten sind Baumarten, die viel Licht benötigen. Hierzu gehören zum Beispiel:

EiWei, BittEschön, das ist ne KieLärr Pappe! → Eiche, Weide, Birke, Esche, Kiefer, Lärche, Pappel.

Lausfliegen

Außenparasiten, die sich von Blut ernähren.

Links verkantet

„Links verkantet“ ist ein Zielfehler bei offenen Visierungen. Es kommt zu einer Abweichung der Treffpunktlage nach links tief.

Leittier

Weibliches Stück, welches ein Rotwild- oder Damwildrudel anführt.

Lager

Liegeplatz von Schwarzwild oder von Hase, Kaninchen oder einer Kette Rebhühner

Lautäußerungen des Gamswildes

  • Meckern: Normale Lautäußerung (zur Kontaktaufnahme)
  • Pfeifen: Als Warnung
  • Blöken: Bei Not
  • Bläddern: Gamsbock in der Brunft
  • Keuchen: Laut von treibenden Gamsböcken

Lauf

Hinterlauf, Vorderlauf

Bein von Haarwild und Hund außer bei Bär, Dachs und Marder.

Lernempfehlungen

Bei den Lernempfehlungen werden die Relevanz und Dein beantworteten Fragen zusammen ausgewertet, damit Du Deine Vorbereitung auf ganz konkrete Lernkarten konzentrieren kannst.

  • Deine persönliche Lernempfehlung veranschaulichen wir genau wie die Relevanz durch Punkte.
  • Lernempfehlungen werden auf einer Skala von 0 (kein Schwerpunkt) bis 5 (unbedingt wiederholen) angezeigt.

Lancieren

Lancieren ist die Jagd mit Hund auf der kalten Gesundfährte von Wild (z.B. Rothirsch). Der Hund jagt dabei nicht laut und wird am Riemen geführt. An bekannten Wildwechseln kann das Stück bejagt werden.

Laufhaken

Laufhaken sind ein Bestandteil von Laufhakenverschlüssen. Zusammen mit dem Verschlusskeil kann der Verschluss geschlossen werden.

Lappjagd

"Durch die Lappen gehen"

Bei der Lappjagd wird das bejagte Gebiet mit Leinen und Lappen abgehangen, um das bejagte Wild in bestimmte Richtungen zu lenken. Einige Tiere durchbrechen die Absperrungen und sind damit „durch die Lappen gegangen“. Hierher stammt übrigens das Sprichwort „durch die Lappen gehen“ im Sinne von „entkommen“.

Labrador-Retriever

Mittelgroßer, kurzhaariger Apportierhund.

Luzerne

Juraklee

Laika

Mittelgroßer, langhaariger Vorstehhund.

Latschen

Ruder

Latschen oder auch Ruder sind die Füße der Wasservögel.