Das Jagdlexikon

2152 Begriffe aus der Jagd
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schussbereit

"schussbereit" nach Waffengesetz

Eine Waffe ist nach Waffengesetz schussbereit, wenn sie geladen ist. Das heißt es befinden sich Patronen oder Geschosse in der Waffe (z.B. Patronenlager oder Magazin). Das gilt auch, wenn das Schloss der Waffe nicht gespannt ist.

Weitere Begriffe:

Sekundäre Schäden

Sekundäre Schäden sind ein Teil der Zielballistik und beschreiben die Nervenlähmung, welche durch Schrotgeschosse verursacht wird und zum sofortigen Schocktod führt. Etwa 1mm unter der Haut liegt ein Nervensystem, welches durch die zahlreichen Schrotgeschosse reflexartig aktiviert wird und zur Nervenlähmung führt. Sekundäre Schäden sind abhängig von der Auftreffgeschwindigkeit und Energieabgabe der Schrote.

Schlingnatter

Die Schlingnatter ist eine Schlange mit Zickzackmusterung am Rücken und einem dreieckigen Fleck am Hinterkopf. Es besteht Verwechslungsgefahr mit der giftigen Kreuzotter.

Merkmale
  • Zickzackmusterung am Rücken
  • Dreieckiger Fleck am Hinterkopf
  • Dunkle Augenstreifen
Lebensraum
Fortpflanzung
  • Lebend gebärend
Besonderheit

Schmetterlingsblütler

Leguminosen, Stickstoffsammler

Pflanzen, die als Zwischen- oder Hauptfrucht im Ackerbau verwendet werden. Neben den verschiedenen Kleearten gehören hierzu auch die Körnerleguminosen wie Erbsen und Lupinen. Einige sind gern verwendete Wildackerpflanzen. Wichtig ist vor allem das Erkennen der verschiedenen Arten.

Leguminosen werden auch als Stickstoffsammler bezeichnet, da sie den Boden mithilfe kleiner Wurzelknöllchen mit Stickstoff anreichern. An diesen finden sich kleine Bakterien, die den Stickstoff der Luft binden können und so zu Dünger werden lassen.

Schnepfenstrich

Der Schnepfenstrich ist der Balzflug der Waldschnepfe im Frühjahr. Dieser wurde vor Einführung der Jagdzeit für Waldschnepfen gern von Jägern genutzt, um die balzenden Tiere anzulocken und zu jagen.

Sattelfleck

Schneefleck, Schabracke, Sattel

Seitlicher, weißer Flankenfleck bei einigen Muffelwiddern. Hiervon abzugrenzen ist der Muffelfleck, ein heller Fleck oberhalb des Windfanges beim Rehwild.

Saufänger

Sonderkulturen

Sammelbegriff für hochwertige Handelsgewächs. Hierzu gehören Tabak, Hopfen, Wein und Spargel. Die Bewirtschafter sind selbst für die Wildschadensregulierung verantwortlich und können keine Ansprüche auf Schadensersatz erheben.

Schlagstücksicherung

Bei der Schlagstücksicherung wird das Schlagstück blockiert. Theoretisch bietet diese Bauweise aufgrund der Nähe zum Schlagbolzen eine hohe Sicherheit. Leider ist die Konstruktion kompliziert und störanfällig, sodass diese Sicherung kaum verwendet wird.

Stingel

Hals des Auerwildes

Steinwild

Gemeiner Steinbock, Steinbock, Alpensteinbock
KategorieBeschreibung
Zuordnung
Bezeichnung
  • ♂: Bock
  • ♀: Geiß
Gewicht
  • ♂ 75 – 120 kg
Aussehen
  • Sommer: rötlich-braun
  • Winter: graubraun
Gehörn
  • Hörner
  • beide Geschlechter
Lebensraum
  • Hochgebirge bis zur Waldgrenze
Lebensweise
  • gesellig in Rudeln
Ernährung
Fortpflanzung

Sauerländer Dachsbracke

Westfälische Dachsbracke

Kleine, kurzhaarige Bracke (jagender Hund).

Star

Star im Brutkleid

Silage

Anwelksilage, Maissilage

Silage ist ein Saftfutter für Wiederkäuer, welches durch Milchsäuregärung unter Luftabschluss haltbar gemacht wird. In der Landwirtschaft wird Silage zur Fütterung von Nutztieren wie Rindern verwendet. Jagdlich können einige Schalenwildarten im Winter mit Silage gefüttert werden.

Schwerpunktbejagung

Bejagung von Flächen, die zu Wildschäden neigen (z.B. Neuaufforstungen). Das Ziel ist eine Verminderung von Wildschäden in großen Waldrevieren. Allerdings ist für den Jagderfolg ein hoher Aufwand notwendig.

Stickige Reifung

es ist verhitzt

Durch mangelhafte Auskühlung unbrauchbar gewordenes Wildbret z.B. durch verspätetes Versorgen oder falschen Transport/Lagerung des Wildes.

Seelenachse

Die Seelenachse ist eine gedachte Linie in Längsrichtung durch die Mitte des Laufes. Die Seelenachse kann durch die Flugbahn eines Büchsengeschosses nicht geschnitten werden. Wenn Visierlinie und Seelenachse parallel verlaufen, kommt es zu einem Tiefschuss.

Standlaut

Verbellen des gestellten Wildes durch den Jagdhund.

Schusszeichen

Als Schusszeichen werden alle Zeichen nach dem Schuss bezeichnet, die Hinweise zum Treffen und zur Treffpunktlage geben. Neben dem Zeichnen des Wildes helfen auch Pirschzeichen am Anschuss beim Verstehen des Treffers. Das Ziel ist es für den Fall einer notwendigen Nachsuche vorbereitet zu sein.

Schusshart

Man spricht von „schusshartem“ Wild, wenn es auch bei einem guten Schuss noch eine weite Strecke laufen kann. Als schusshart gelten:

Spitzengänger

Die Knochen der Füße/(Hände) sind bei allen Wirbeltieren ähnlich. Je nach ihrem genauen Aufbau unterscheiden wir jedoch Sohlengänger, Zehengänger und Spitzengänger. Für Spitzengänger gilt:

  • Zehen in die Länge gestreckt
  • Laufen nur auf der Spitze ihrer Zehen, die durch Schalen/Hufe geschützt sind
  • Schnelle und ausdauernde Läufer
  • Beispiele: Schalenwild (z.B. Rehwild oder Schwarzwild)

Schrankfertig machen

Schrankgerecht machen

Um die Waffe schrankfertig zu machen, musst du folgenden Zustand herstellen:

  1. Entladen
  2. Geschlossener Verschluss
  3. Entspannte Schlosse
  4. Entstochen
  5. Gesichert

Schmalspießer

Der Schmalspießer ist ein männliches Stück Rotwild im 2. Lebensjahr. Im 2. Lebensjahr wird das erste Geweih geschoben. Es ist also vom 1. Kopf.

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen sind eine traditionelle Form des Obstbaus mit hochstämmigen Obstbäumen. Durch die lockere Anordnung der Bäume können sie auch als Grünland zur Heugewinnung oder als Viehweide genutzt werden. Es sind ökologisch sehr wertvolle Lebensräume für seltene Tierarten.

Stoppelbrache

Nach der Ernte von Getreide oder Raps werden die Stoppeln belassen und auf Düngung oder Pflanzenschutzmittel wird verzichtet. Hierdurch entsteht Deckung in der Feldflur und hervorkommende Ackerwildkräuter bilden wertvolle Äsung. Insbesondere für das Niederwild wie Feldhase und Rebhuhn kommt es so zu einer deutlichen Biotopverbesserung.

Salmonellose

Bakterielle Infektion des Darmes die insbesondere Welpen und alte Hunde betrifft. Die Bakterien können durch ungekochte Fleischabfälle oder Kot von Artgenossen aufgenommen werden und führen zu Durchfall und Erbrechen bis hin zu Blutvergiftungen. Eine Übertragung auf den Menschen ist möglich.

Sprossen

Enden des Geweihs

Serradella

Säger

Säger sind eine Gattung aus der Familie der Entenvögel. Es wird unterschieden zwischen:

Scheinakazie

Falsche Akazie, Robinie
Früchte
  • Glatte Hülsen
Blätter
  • Gefiedert
Standort
Besonderheiten
  • Pfahlwurzler/Flachwurzler
  • Hoher Nährstoffgehalt
  • Großes Ausschlagvermögen
Bedeutung

Schafgarbe

Sachkundenachweis

Sachkunde

Der Nachweis der Sachkunde als Voraussetzung für eine waffenrechtliche Erlaubnis dient der Gefahrenvorbeugung. Die Sachkunde ist an eine theoretische und praktische Prüfung geknüpft. Für Jäger gilt der Nachweis mit dem Ablegen der staatlich anerkannten Jägerprüfung als erbracht.

Sachkundenachweise

Anforderungen (§ 1 I AWaffV)

Selbstspanner

Selbstspanner sind Langwaffen, bei denen die Schlosse durch das Abkippen der Läufe gespannt werden.

Schar

Bei Federwild sind eine Schar mehrere Flüge von Federwild. Bei Rebhühnern ist eine Schar ein Zusammenschluss mehrerer Ketten im Winter.

Schnalle

Nuss

Äußeres Geschlechtsteil bei weiblichem Raubwild und Hund.

Spiegel

(Farbiger) Querstreifen auf den Flügeln bei Enten.

Streckenliste

  • Aktuelle Liste über das erlegte und verendet aufgefundene Wild in einem Revier.
  • Die genaue Durchführung weicht in den Bundesländern voneinander ab.

Superfötation

Eigenart von Hasen, dass die Häsin bereits vor dem Setzen erneut gedeckt werden kann. Ermöglicht wird das durch eine gekammerte Gebärmutter.

Sprengmast

Als Sprengmast werden Jahre bezeichnet, in denen das Angebot an Mast besonders gering ist. Hierdurch sind die Reproduktionsraten des Wildes geringer.

Saufang

Ein Saufang ist eine Falle für die Fangjagd auf Schwarzwild, welches mit einer Kirrung in ein mit Falltür versehenes Gatter gelockt wird, um es zu fangen. Saufänge sind ohne Genehmigung der Behörden verboten. Ein Einsatz zu Zeiten der Schweinepest kann gerechtfertigt sein.

Sohlengänger

Die Knochen der Füße/(Hände) sind bei allen Wirbeltieren ähnlich. Je nach ihrem genauen Aufbau unterscheiden wir jedoch Sohlengänger, Zehengänger und Spitzengänger. Für Sohlengänger gilt:

  • Laufen auf dem ganzen Fuß, also auf Ferse und Zehen.
  • Bewegen sich eher behäbig.
  • Beispiele: Waschbär, Dachs, (Mensch)

Schloss

Schlossnaht

Verbindung der Beckenknochen beim Schalenwild. Beim Aufbrechen des Wildes muss das Schloss geöffnet werden, um den Enddarm freizulegen. Alternativ kann das Weidloch durch „Ringeln“ frei gemacht werden.

Saurer Regen

Durch Ausstoß von Giftstoffen durch die Industrie gelangen diese in die Luft und fallen mit dem Regen wieder herab. Es wird zwischen Nah- und Fernwirkung unterschieden. Bei der Nahwirkung führen die Giftstoffe zu akuten Schäden von Blättern und Nadeln. Für die Entwicklung der Fernwirkung werden die Giftstoffe zu Säuren umgesetzt und führen zum Sauren Regen. Es kommt zur Übersäuerung, beeinträchtigter Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffaufnahme. Letztlich führt der Saure Regen so zum Baumsterben.

Schwarzpulverbeschuss

Poudre Noire

Sasse

Bodenvertiefung, an der ein Hase liegt oder gelegen hat.

Schwimmenten

Die Entenarten werden in Schwimm- und Tauchenten unterteilt. Schwimmenten bevorzugen Flachwasser, um gründelnd ihre Nahrung zu finden. Sie haben beim Schwimmen eine hohe Lage mit dem Stoß über Wasser. Beim Aufstehen vom Wasser sind sie sofort in der Luft. Zugehörige Entenarten:

„3S, 2K, 1L – auf den Rest pfeif ich.“

„Der Spieß mit Krickstock pfeift die schnatternden Rekruten zum Löffelgericht mit Knäckwurst und Brandwein.“

„Die Krickent schnattert auf der Wies, mit einem Stock und einem Spieß - ich pfeife drauf und habe Brand, und löffel Knäckwurst aus der Hand.“

Schöpfen

Trinken bei Wild und Hund

Stand

Aufenthaltsort des Jägers bei Gesellschaftsjagden. Bei der Einweisung des Jägers in seinen Stand ist es wichtig, den Ablauf des Treibens und die Stände der anderen Jäger zu definieren. Hierzu soll folgendes festgelegt werden:

  1. Sicherer Schusskorridor
  2. Laden der Waffe erst am Stand
  3. Schießen erst ab Beginn der Jagd (nach Uhrzeit oder Information)

Schwarzer Milan

Schwarzmilan

Schneebruch

Als Schneebruch bezeichnet man Baumschäden wie das Abbrechen von Ästen, die durch hohe Schneelasten verursacht werden.

Sicherheitsbehältnisse

Waffenschränke

Sicherheitsbehältnisse dienen der Aufbewahrung von Waffen und Munition. Hierzu müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

Für erlaubnispflichtige Waffen gelten weitere Vorgaben. Diese müssen (nach neuem Waffengesetz) mindestens in einem Sicherheitsbehältnis des Widerstandsgrad 0 oder 1 aufbewahrt werden. Die Munition darf zusammen mit den Waffen im Sicherheitsbehältnis aufbewahrt werden. Eine gemeinschaftliche Aufbewahrung von Waffen oder Munition ist zulässig, wenn die berechtigen Personen in häuslicher Gemeinschaft leben. Je nach Widerstandsgrad des Sicherheitsbehältnisses darf eine unterschiedliche Zahl an Kurzwaffen und Langwaffen aufbewahrt werden.

Widerstandsgrad 0, <200 kgWiderstandsgrad 0, ≥200 kgWiderstandsgrad 1
Langwaffenunbegrenztunbegrenztunbegrenzt
Kurzwaffen≤5≤10unbegrenzt
Verbotene Waffensiehe § 13 II AWaffV, Nr. 3siehe § 13 II AWaffV, Nr. 3unbegrenzt

Mit der Gesetzesänderung von 2017 müssen Sicherheitsbehältnisse von Waffen den Widerstandsgrad 0 oder 1 nach DIN/EN 1143-1 besitzen. Sicherheitsbehältnisse, die vor dem 06.07.2017 im Umlauf waren, sind weiterhin gültig (Besitzstandswahrung).

Es gibt eine Besonderheit bei der Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Waffen in nicht dauernd bewohnten Gebäuden wie zum Beispiel Jagdhütten oder Ferienhäusern (§ 13 VI AWaffV). Das Sicherheitsbehältnis muss hier dem Widerstandsgrad 1 entsprechen. Außerdem dürfen maximal drei Langwaffen und Munition eingelagert werden.

Steinmarder

Dachmarder, "Automarder", Hausmarder, Weißkehlchen
KategorieBeschreibung
Zuordnung
Bezeichnung
Gewicht
  • 1 – 2 kg
Aussehen
  • Graubraun
  • Weiße/hellgraue Unterwolle
  • Kehlfleck: Weiß, unten gegabelt
Lebensraum
Lebensweise
Ernährung
  • Allesfresser/Ernährungsopportunist
  • Kleinsäuger, Vögel und Gelege
  • Beeren, Obst, Insekten
Fortpflanzung

Schaftmagazin

Das Schaftmagazin ist eine zusätzliche Patronen-Aufbewahrungsmöglichkeit im Hinterschaft. Anders als der Name vermuten lässt, ist es also kein „echtes“ Magazin.

Deshalb gilt eine Waffe auch nicht als geladen, wenn sich Patronen im Schaftmagazin befinden.

Seitenblechschloss

Seitenschloss

Das Seitenschloss ist eine Schlosskonstruktion von Kipplaufwaffen, bei dem alle Bauteile auf den seitlichen Platten aufgebracht sind. Hierdurch kann das gesamte Schloss zur Reinigung leicht entnommen werden. Es wird vor allem in hochwertigen Waffen verbaut.

Stecher

Der Schnabel der Waldschnepfe wird als Stecher bezeichnet. Die Spitze kann wie eine Pinzette verwendet werden und hilft dabei Würmer durch Stochern im Waldboden aufzuspüren.

Spezielle Wildfläche

Fläche die für das Wild Einstand oder Äsung bietet. Wird zur Berechnung der tragbaren Wilddichte angewendet.

Schweißarbeit

Nachsuche

Suche des Jägers nach angeschossenem Wild, meist mit dem Hund auf der Schweißfährte.

Sperlingshund

Eine Ahnentafel eines Hundes mit dem Aufdruck des Sperlingshundes dokumentiert, dass der Zuchtverein Mitglied im JGHV ist. Zuchtvereine des JGHV achten besonder auf jagdliche Anlagen und Leistung bei der Zucht.

Streupatronen

Streupatronen sind Schrotpatronen, die eine größere Streuung der Schrotgarbe ermöglichen. Hierzu ist ein Streukreuz in den Schroten verbaut. Sie werden zur auf kurze Distanzen bei der Waldjagd oder Kaninchenjagd verwendet.

Für Streupatronen gilt: Je stärker der Choke, desto größer die Streuung. Das Streukreuz wird durch die Verengung zusammengedrückt und dehnt sich danach wieder aus. Durch das Ausdehnen werden die Schrote noch stärker gestreut.

streng geschützt

strenger Schutz

Streng geschützte Tier- und Pflanzenarten sind nach Bundesnaturschutzgesetz eine spezielle Schutzkategorie des besonderen Schutzes. Eine Kennzeichnung findet sich in der Bundesartenschutzverordnung. Sie beinhaltet neben Zugriffsverboten (alle besonders geschützten Arten) auch Störungsverbote.

Schliefanlage

Eine Schliefanlage ist eine künstliche Bauanlage für die Ausbildung von Erdhunden.

Sternverschluss

Sternenförmiger Verschluss von Schrotpatronen.

Schützenbruch

Der Schützenbruch gehört zu den Streckenbrüchen und würdigt den erfolgreichen Jägers. Der Bruch ist unbefegt, halb armlang und wird an der rechten Hutseite getragen.

Die Übergabe erfolgt durch den Jagdleiter auf der Klinge des Hirschfängers/Waidblattes oder auf dem Jagdhut. Der Bruch ist mit Schweiß des Wildes benetzt und wird mit einem Händedruck und „Waidmannsheil“ übergeben.

schusshitzig

Schusshitze

Jagdhund, der bei der Schussabgabe den Gehorsam verliert.

Sikawild

Sikahirsch
KategorieBeschreibung
Zuordnung
Bezeichnung
  • ♂: Hirsch
  • ♀: Tier
Gewicht
  • ♂ 50 – 80 kg
Aussehen
  • Sommer: rostbraun mit weißen Flecken
  • Winter: graubraun ohne Flecken
Geweih
  • nur Hirsche
  • Abwurf: April
  • Fegen: September
Lebensraum
Lebensweise
  • gesellig in Rudeln
Ernährung
Fortpflanzung
  • Brunft: Oktober/November
  • Setzzeit: Juni

Sporn

Männliche Fasane haben am Lauf einen nach hinten gerichteten Sporn, der mit dem Alter in die Länge wächst. Hierdurch ist eine Altersschätzung der Fasanenhähne möglich.

  • Junger Hahn → Kurzer, stumpfer Sporn
  • Älterer Hahn → Längerer, spitzer Sporn

Schrecken

Laut bei Beunruhigung bei Paarhufern

Standwild

Wild, das sich ständig oder überwiegend in einem Revier aufhält.

Standvögel

Bezeichnung für Vogelarten, die sich das ganze Jahr an einem Ort aufhalten (z. B. Fasan).

Staatlicher Beschuss

Beschussgesetz

Feuerwaffen müssen vor ihrer Verwendung amtlich beschossen werden. Die Vorgaben hierzu werden im Beschussgesetz geregelt und wird durch staatlichen Beschussämter der Länder umgesetzt. Neben Feuerwaffen gilt die Beschusspflicht auch für Einsteck- und Austauschläufe sowie für Munition. Geprüft wird die Einhaltung von Maßen, die Sicherheit, Haltbarkeit und die ordnungsgemäße Kennzeichnung der Waffen.

Schusstafel

  • Schusstafeln listen in Tabellen die Eigenschaften von Munition auf, welche für das Schießen notwendig sind. Hierzu gehören unter anderem auch ballistische Daten.
  • Diese ballistischen Daten werden immer aus Läufen mit einer Länge von 60 cm erhoben.
  • Schusstafeln enthalten mindestens folgende Angaben:
  • Ergänzende Angaben:
    • Bleifrei (ja/nein)
    • Stoppwirkung
    • Sicherheit des Ausschusses
    • Schonung des Wildbrets

Schwedenklee

Bastardklee, Gebirgsklee

Schüsseltreiben

Schüsseltrieb, Knödelbogen

Das Schüsseltreiben ist ein gemeinsames Essen der Jäger, Treiber und Hundeführer zum Ende einer Gesellschaftsjagd – insbesondere nach Treibjagden.

Beim Schüsseltreiben kann das Jagdgericht einberufen werden, um waidgerechtes Verhalten zu ehren und Verstöße zu bestrafen. Die Strafen sind heutzutage jedoch spielerisch und beziehen sich häufig auf die nächste Getränkerunde.

Die Waffen dürfen während des Schüsseltreibens nicht unbeaufsichtigt im Auto liegen.

Schwanzlurche

Molchartige

Schwanzlurche sind einer Ordnung der Amphibien. Sie haben einen langen Schwanz, gleichartige Gliedmaßen und ernähren sich vorwiegend räuberisch (z.B. von Wasserflöhen). Zu ihnen gehören Feursalamander, Teichmolch und Bergmolch.

Schweißhalsung

Halsband, welches für die Schweißarbeit mit dem Schweißriemen verbunden wird. Die Schweißhalsung ist breit, damit sie nicht würgt und hat einen Wirbel.

Schweißen

Blutendes Wild und Hund

Strukturreiche Kulturlandschaft

Vom Menschen geschaffene Landschaft, die neben der Nutzfläche auch reichlich Struktur in Form von Hecken und Wäldchen bietet. Sie ist mit der Intensivierung der Landwirtschaft zunehmend zurückgewichen. Aufgrund der hohen Artenvielfalt genießt sie einen Biotopschutz der durch Umweltprojekte gefördert wird.

Schutzgebiete

Die Ausweisung von Schutzgebieten durch den Staat ist eine wichtige Maßnahme zum Biotop- und Artenschutz. Beispiele:

Schonzeitkaliber

Schonzeitpatronen, Raubwildkaliber

Schonzeitkaliber oder auch Schonzeitpatronen werden aufgrund des geringeren Knalls während der Schonzeit von Hochwild und Niederwild verwendet. Häufig werden balgschonende Vollgeschosse verwendet. In der Regel handelt es sich um Kleinkalibermunition:

  • .22 Hornet
  • .22 IfB
  • .22 Magnum

Stangenholz

Altersklasse von Bäumen von der Schaftreinigung bis zum durchschnittlichen Brusthöhendurchmesser von 20 cm.

Suchjagd

Meist Einzeljagden bei denen Wild durch brauchbare Jagdhunde gesucht und hochgemacht wird. Hierzu gehören die Feldsuche mit Vorstehhunden und das Buschieren. Auch Stöberjagden gehören zu den Suchjagden, werden jedoch häufig in größeren Gesellschaften ausgeübt.

Sachliche Verbote

Sachliche Verbote für die Jagd sind in § 19 BJagdG aufgelistet. Daneben gibt es noch die zeitlichen Verbote (Jagdzeiten und Schonzeiten), sowie die örtlichen Verbote. Einige der bekannten sachlichen Verboten sind:

Stutzen

Büchse mit Vollschaft. Im weiteren Sinne auch "kurze" Langwaffe.

Spulwürmer

Spulwürmer gehören als Innenparasiten zu den Rundwürmern. Sie befallen Lunge und Darm von Hunden. Vorbeugend sollten Wurmkuren durchgeführt werden. Eine Übertragung auf den Menschen ist je nach Art möglich.

Standgerecht ablegen

Schießstandgerecht ablegen, Standfertig machen

Standgerecht ablegen heißt, dass du folgenden Zustand herstellst:

  1. Gesichert
  2. Geöffnet (Verschluss)
  3. Entladen (ggf. Magazin entfernt)

In der Prüfung wird die Waffe auch ohne Aufforderung immer standgerecht abgelegt.

Auch bei Gesellschaftsjagden oder auf dem Schießstand trägst du deine Waffe immer standgerecht! So sehen alle den Zustand deiner Waffe schon aus der Ferne. Erst auf dem Stand wird die Waffe jagdfertig oder standfertig gemacht.

Streuung

Breitenausdehnung

Die Streuung oder Breitenausdehnung von Schroten erhöht die Breite des Gefährdungsbereichs. Als Faustregel gilt: Die Breite der Schrotgarbe entspricht etwa 1/6 der Schussentfernung. Das heißt, dass eine Schrotgarbe auf 100 m eine Streuung von etwa 18 m hat.